Gefüllte Schoko-Himbeer Cupcakes

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Vor ein paar Wochen waren wir mit meinen Eltern zusammen Essen. Nachdem wir alle schon relativ kugelrund und zufrieden waren, war es Zeit für das Dessert. Da meine Eltern eigentlich schon satt waren, aber trotzdem noch Lust auf etwas kleines Süsses hatten, entschlossen sie sich statt der mächtigeren Desserts nur eine Kugel Eis zu nehmen und zwar „Vanilleeis und irgendwas mit Himbeeren“.

Das Vanilleeis war tatsächlich eine Option auf der Speisekarte, auf Himbeeren – in welcher Form und Konsistenz auch immer – gab es jedoch keinerlei Hinweis. Nachdem uns die Bedienung versicherte, dass sie ihr Möglichstes tun würden, aber nicht wüssten, ob die Küche heute Himbeeren hätte, war der Kommentar meiner Mutter: „Macht nichts. Einfach irgendwas mit Himbeeren!“. „Ja, aber…“

Dieses Dessert widme ich also meinen Eltern: Cupcakes und „irgendwas mit Himbeeren“ 😉 (Am Samstag übrigens offiziell von ihnen genehmigt und für hervorragend befunden!)

Cupcakes (ca. 12 Stück)
120 g Zartbitterschokolade
125 g Butter
100 ml Wasser
165 g Mehl
15 g Kakaopulver
1/4 TL Backpulver
125 g Zucker
2 Eier
20 ml Öl
1/2 TL Vanille-Paste
60 ml Buttermilch

Frosting
150 g Frischkäse
200 g Mascarpone
150 g Puderzucker
1 TL Vanille-Paste

Füllung
200 g Himbeeren
3 EL Zitronensaft
1 EL Zucker

Backofen auf 160 Grad vorheizen.
Die Schokolade in kleine Stücke brechen und in einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Butter und Wasser gleichmässig einrühren. Die Crème vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Mehl, Kakao, Backpulver und Zucker in einer Schüssel mischen. Eier, Buttermilch, Öl und Vanille-Paste schaumig schlagen, anschliessend unter die Mehlmischung heben und zu einem glatten Teig verrühren.

Papierförmchen in ein Muffinblech legen und mit dem Teig zu ca. ¾ füllen. Die Küchlein ca. 30 Minuten backen.

Für das Frosting alle Zutaten zu einer gleichmässigen Masse verrühren.

24 Himbeeren für die Füllung und die Deko beiseitelegen. Die restlichen Beeren zu einer Sauce pürieren und mit Zitronensaft und Zucker mischen. Wer die kleinen Körnchen in den Himbeeren nicht mag, kann die Himbeeren noch durch ein feines Sieb passieren.

Nach dem Abkühlen mit einem Messer ein Loch aus der Mitte der Cupcakes schneiden. Jeweils eine Himbeere hineinsetzen und mit der Himbeersauce auffüllen.
Das Frosting mit einer Spitztülle auf den Cupcakes verteilen (für die etwas pragmatischere Variante eine kleine Spachtel nehmen) und mit den restlichen Himbeeren und der Sauce verzieren.

-Kessy-

Fattoush mit Quinoa und Feta

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Liebe Leute, wir sind wieder zurück! Wir haben eine wunderschöne Woche in Jordanien verbracht und möchten natürlich nicht nur Rezepte, sondern auch ein paar Reisetipps teilen. Hier also unsere Top 5:

  • Die Felsenstadt Petra im Süden Jordaniens: wirklich eindrücklich und wunderschön. Die Stadt wurde vor 200 Jahren von einem Basler wiederentdeckt, leider gab es für uns trotzdem keinen „Heimatstadt-Rabatt“…
  • Das Tote Meer: in Wasser waten, Knie anziehen oder ganz hinlegen und wie ein kleiner Korken auf dem Wasser dümpeln. Macht Spass und ist sogar noch gut für die Haut.
  • Die Zitadelle und das Amphitheater in Amman: nicht umsonst wird Amman das „Rom des Nahen Ostens“ genannt. Statt Eiscreme empfiehlt sich hier allerdings eher der Falafel-Stand.
  • Souq: auf dem Lebensmittel-Souq in Amman frische Granatäpfel kaufen. Die schmecken himmlisch, machen aber viel Sauerei 😉 Ausserdem kann man sich hier mit allerlei feinen Gewürzen wie Sumach, Za’atar usw. eindecken.
  • Arabischer Kochkurs: Kochen wie bei Grossmuttern mit Maria vom „Beit Sitti“. Unser Kurs fand auf der Terrasse des Restaurants mit Blick über Amman statt. Info und Anmeldung unter www.beitsittijo.com

Kockkurs_Beit_Sitti

Womit wir auch schon beim Thema wären, denn wir haben auf unserer Reise nicht nur geschlemmt und die arabische Küche genossen, sondern euch natürlich auch ein paar Rezepte mitgebracht, die wir, sobald wir sie daheim nachgekocht haben, gerne vorstellen.

Heute: ein traditioneller Fattoush (Tomaten-Brot-Salat) ergänzt mit Quinoa und Feta.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

50 g Quinoa
½ Fladenbrot oder 4 Scheiben Toast
30 ml Olivenöl zum Bestreichen des Brotes
Fleur de Sel
4 Tomaten
1 Gurke
100 g Feta
1 kleine rote Zwiebel
4 EL gehackter Koriander
2 EL gehackte Minze
2 EL gehackte Petersilie
2 Knoblauchzehen
1 EL Zitronensaft
70 ml Olivenöl (Dressing)
1 EL Essig
1 EL Sumach
Salz, Pfeffer

Backofen auf 180°C vorheizen.
Quinoa mit Wasser aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis er gar ist. Dann abgiessen und gut abtropfen lassen.

Das Fladenbrot waagerecht halbieren. Die Brotscheiben mit etwas Olivenöl bepinseln und mit dem Fleur de Sel bestreuen. Die Scheiben auf ein Backblech legen und erst 5 Minuten von der einen Seite, dann nochmals 5 Minuten von der anderen Seite backen. Das Brot sollte trocken und knusprig sein. Anschliessend aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und in mundgerechte Stück schneiden oder brechen.

Die Tomaten, Gurke und Feta in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden, Kräuter hacken und den Knoblauch pressen. Alles in die Salatschüssel geben.
Quinoa und Brotstückchen vorsichtig unterheben.

Aus dem übrigen Olivenöl, Essig, Zitronensaft ein Dressing anrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, über den Salat geben und gut mischen. Vor dem Servieren Salat grosszügig mit Sumach bestreuen.

-Kessy-

Kabeljau-Schinken-Päckchen mit Zitronenrisotto

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Ich hatte vor kurzem Geburtstag und durfte mir daher das Menü des Tages wünschen. Obwohl es inzwischen fast schwer fällt aus den vielen leckeren Sachen, die wir schon ausprobiert haben, etwas auszuwählen, fiel meine Entscheidung relativ zügig auf die Schinken-Fisch-Päckli, die sich wunderbar (natürlich rein zuuufällig 🙂 ) mit meinem aktuellen Lieblingsrisotto ergänzen lassen.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Zutaten

4 Kabeljaufilets à ca. 120g
20 Tranchen Landrauchschinken
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Risotto
200g Risottoreis
1 Zwiebel
100ml Weisswein
500ml Gemüsebouillon
Safran (ca. 8-10 Fädchen)
½  Zitrone
50g geriebener Parmesan
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

In der Zwischenzeit eine Zwiebel für den Risotto fein hacken und in einem Topf mit dem Olivenöl kurz andünsten. Den Risottoreis dazugeben und ca. 2 Minuten mitdünsten. Mit dem Weisswein ablöschen.

Den Safran dazugeben und so viel Bouillon, bis der Reis vollständig bedeckt ist. Ca. 20 Minuten köcheln lassen. In dieser Zeit immer mal wieder umrühren und Bouillon dazu schütten, bis alles aufgebraucht ist. Der Risotto sollte am Ende sämig sein, aber noch ein wenig Biss haben.

In der Zwischenzeit Backofen auf 200°C vorheizen. Die Kabeljaufilets mit etwas Salz und Pfeffer würzen und dann gut mit dem Schinken einwickeln. Öl in eine Pfanne geben und den Fisch rundum kurz anbraten. Anschliessend in eine feuerfeste Form legen und im Ofen ca. 6 Minuten garen.

Die Zitrone auspressen und zum Risotto geben. Den geriebenen Parmesan unter den Risotto mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit dem Kabeljaufilet servieren.

Noch mehr von dem feinen Risotto gibt es hier: Kabeljaufilet mit Chorizokruste und Safran-Zitronen-Risotto.

-Kessy-

Paella Valenciana

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Wir sind gerade dabei mal wieder unseren Tiefkühlschrank zu durchforsten und allmählich immer weiter nach hinten rutschende Lebensmittel zu verbrauchen. Dabei sind wir auf ein Kaninchenfilet gestossen, welches es im November mal im Sonderangebot gab und mit dem wir bisher noch nichts Richtiges anzufangen wussten. Kombiniert mit Reis und allerlei Gemüse haben wir also gestern daraus eine wunderbare Paella gezaubert.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Zutaten

400 g Putenbrust
400 g Kaninchenragout
3 EL Olivenöl
6 Artischockenherzen (aus der Dose)
350 g grüne Bohnen
130 g weisse Bohnen (aus der Dose)
2 Zweige Rosmarin
4 EL Tomatenmark
1 EL Paprika, edelsüss
1.2 L Wasser
320 g Reis oder Paellareis (Arroz bomba)
1 Briefchen Safran
Salz

Grüne Bohnen und Artischocken und in grobe Stücke schneiden. Pute in Würfel schneiden. Öl in einer grossen Pfanne erhitzen und die Pute und das Kaninchen darin anbraten. Beides leicht salzen.

Grüne und weisse Bohnen, Artischocken und Rosmarinzweige dazu geben und kurz mitbraten.

Das Tomatenmark in die Mitte geben, mit dem Paprikapulver verrühren und ca. 1 Minute kurz aufkochen. Das Wasser dazu schütten und aufkochen lassen.  Reis und Safran beigeben und vorsichtig unterrühren.

Bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz abschmecken und bei niedriger Hitze weitere 5 Minuten köcheln lassen bis die Flüssigkeit zum Grossteil eingezogen ist.

-Kessy-