Knusprige Schokoladen-Orangen Cantuccini

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Vor ungefähr zwei Jahren haben wir eine Woche in der Toskana verbracht. Obwohl wir mit Schlemmen, Sightseeing, Weinproben und allgemeinem Nichtstun schon relativ ausgelastet waren :-), haben wir noch einen halbtägigen Kochkurs untergebracht.
Nachdem wir unter Anleitung 6 verschiedene Pastasorten sowie ein göttliches Tiramisu zubereitet hatten, haben wir als Abschluss noch knusprige Cantuccini selbstgemacht.

Der Kurs hat uns wirklich viel Spass gemacht, die Schwierigkeit war eher, dass wir als krönenden Abschluss ALLE SECHS SORTEN Pasta serviert bekommen haben. Nicht dass diese nicht geniessbar gewesen wären – im Gegenteil, aber nach Teller Nummer 3 kommt einem das Zeug einfach aus den Ohren heraus. Während wir, so kurz vor echt übel, noch tapfer ein kleines Schälchen Tiramisu hinterher geschoben haben, war für die Cantuccini dann wirklich kein Platz mehr. Zum Glück hatte der Koch Erbarmen und hat uns diese dann in einem kleinen Tütchen für später mitgegeben… 🙂

Vielleicht war dieses Erlebnis der Grund, warum wir ganze zwei Jahre gewartet haben, um diese kleinen Leckereien daheim nochmals auszuprobieren. So im Nachhinein ein echter Fehler, denn das Back-Resultat des heutigen Tages lässt sich wirklich sehen und ist zudem im Nu zubereitet.
Das Originalrezept haben wir allerdings noch mit einer feinen Schoggi- und Orangennote versehen. Und mit einer Tasse Kaffee und ein paar Cantuccini auf dem Balkon die Sonne geniessend lässt sich sagen, in der Toskana hätte es heute wirklich nicht schöner sein können.

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Ergibt ca. 500 g Cantuccini
Zubereitungszeit: 15 Minuten, + 30 Minuten ruhen lassen, + 30 Minuten backen

Zutaten

100 g gemahlene Mandeln
350 g Mehl
½ Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Mandeln
3 EL Kakaopulver
2 Orangen, abgeriebene Schale
200 g Zucker
50 g Butter, weich
5 Eier
2 EL Honig
2 EL Dessertwein (Vin Santo)

In einer Schüssel Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver, Vanillezucker, Mandeln, Kakao und Orangenschalen vermischen. Anschliessend die weiche Butter, Zucker, Honig und den Dessertwein einarbeiten. 2 Eier und 2 Eigelb dazugeben und gut verkneten.
Den Teig ca. eine halbe Stunde ruhen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen.
Den Teig in 3 Teile aufteilen, daraus jeweils eine lange Rolle formen (ca. 4-5 cm Durchmesser) und auf ein Backblech legen. Die Oberfläche mit dem verbliebenden Eigelb bestreichen und ca. 30 Minuten backen bzw. bis ein Zahnstocher sauber wieder heraus kommt.
Direkt nach dem Herausnehmen den Teig in Scheiben schneiden und auskühlen lassen.

-Kessy-

Lauwarmer Linsensalat mit getrockneten Tomaten und Feta

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Obwohl Wochenende ist, gibt es heute erst mal wieder was aus der Rubrik „Kochen ohne zu Kochen“. Denn für dieses Rezept muss man eigentlich nur einen Topf mit Linsen ansetzen, der Rest besteht nur aus ein wenig Schnippeln und Rühren.

Lauwarm genossen ist der Salat ein leichtes Hauptgericht, er eignet sich aber auch sehr gut als Vorspeise oder Salatbeilage.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Zutaten

250 g grüne Linsen
ca. 8 getrocknete Tomaten
1 kleine Zwiebel
100 g Feta
2 EL Balsamico-Essig
3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe, gepresst
¼ Bund Petersilie
¼ Bund Schnittlauch
¼ Bund Dill
1 TL Fleur de Sel
Pfeffer

Die Linsen mit reichlich Wasser übergiessen, aufkochen lassen und ca. 30 Minuten köcheln lassen bis sie gar sind.

In der Zwischenzeit die Zwiebel in Ringe schneiden, in eine Schüssel geben und mit Balsamico beträufeln, mit dem Salz bestreuen und etwas ziehen lassen.

Die getrockneten Tomaten und den Feta in kleine Stücke schneiden und mit dem Olivenöl, dem gepressten Knoblauch und Pfeffer verrühren. Die Kräuter hacken und unterheben. Anschliessend die Zwiebeln untermischen.

Wenn die Linsen gar sind, etwas abkühlen lassen und noch lauwarm zum restlichen Salat geben.

Dazu schmeckt z.B. selbstgemachtes Fladenbrot.

-Kessy-

Vegetarische Quesadillas

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Eigentlich sind wir keine besonders grossen Fans von mexikanischem Essen. Wir kochen zwar ab und zu Fajitas, da diese schnell zubereitet sind und wir beide sehr gern Guacamole bzw. Avocados im Generellen essen, ansonsten sind uns mexikanische Gerichte aber meistens zu schwer, zu fettig und zu fleischlastig. Natürlich waren wir noch nie in Mexiko und falls die einheimischen Spezialitäten vor Ort ganz anders sein sollten, als das was man gemeinhin in der Schweiz oder Deutschland als mexikanisches Essen serviert bekommt, möge man uns diese Meinung verzeihen.

Beim Blättern in unserem Kochbuch „Genussvoll vegetarisch“ sind wir jedoch auf eine (wer hätte es gedacht :-))  vegetarische Quesadilla-Variante gestossen und haben diese mal mutig ausprobiert. Und was sollen wir sagen: Viva Mexico! Aiaiiaiii!

Die Quesadillas sind trotz diverser Bestandteile recht zügig gemacht und wir schlecken uns noch zwei Tage später die Finger beim Gedanken an diese Leckereien!

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

8 weiche Weizentortillas
180 g Sauerrahm
120 g Reibekäse
8 TL eingelegte Jalapeño-Chilis, gehackt

Bohnen-Paste
1 Dose Rote Bohnen (ca. 220 g)
1 TL gemahlener Koriander
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL Cayennepfeffer
½ Bund Koriander
1 Limette
½ TL Salz

Salsa
½ Zwiebel
1 EL Weissweinessig
3 Frühlingszwiebeln
5 Tomaten
2 reife Avocados
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
½ Bund Koriander
1 TL Salz
1 Limette

Für die Bohnenpaste die Limette auspressen und mit den restlichen Zutaten im Mixer grob pürieren.

Für die Salsa zuerst die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und in eine grosse Schüssel geben. Mit dem Essig übergiessen und ziehen lassen.

Inzwischen die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden, die Tomaten und die Avocados würfeln. Die Chili fein schneiden und je nach Schärfe-Präferenz die Kerne entfernen. Alles zu der Zwiebel in die Schüssel geben. Den Koriander fein hacken, den Knoblauch pressen und die Limette auspressen. Gut unter die Salsa mischen. Alles mit Salz abschmecken.

Den Ofen auf 200°C Grillstufe vorheizen.

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Zur Zubereitung der Quesadillas auf jede Tortilla gleichmässig mit der Bohnen-Paste bestreichen (ca. 2 EL), dabei den Rand frei lassen. Auf eine Hälfte je einen EL Sauerrahm  geben, den geriebenen Käse darauf verstreuen und, ca. 2-3 EL Salsa sowie einen TL Jalapeño-Chilis darauf verteilen. Die andere Tortillahälfte darüber klappen oder wie ein Wrap rollen.

Die Quesadillas ca. 5-7 Minuten im Ofen grillen bis sie goldbraun sind.

Falls Salsa übrig ist, mit den Quesadillas als Salat servieren.

-Kessy-

Tiramisu-Cupcakes

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Pünktlich um euch das anstehende Wochenende zu versüssen gibt es heute mal wieder etwas aus Kessy’s Backstube. Und zwar bleiben wir nach der Oliven-Mozzarella-Rolle von Vorgestern noch ein wenig bei der italienischen Küche und verwandeln ein leckeres Tiramisù in handliche Cupcakes.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, + 20 Minuten backen
Zutaten für 12 Stück

Cupcakes:
3 Eier
100 g Zucker
50 g Mehl
50 g Speisestärke
1 EL Vanillepuddingpulver (ohne Kochen)
½ TL Backpulver

Frosting:
ca. 2 Tassen starker Espresso
250 Mascarpone
50 g Puderzucker
100 ml Sahne
Kakaopulver zum Bestäuben

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiweiss in eine Schüssel sehr steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiter rühren, bis eine glänzende Masse entsteht.
Das Eigelb dazugeben und unterrühren.

Mehl, Speisestärke, Vanillepuddingpulver und Backpulver mischen. Vorsichtig unter den Eischaum mengen.
Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmässig darin verteilen.
In der Mitte des Ofens ca. 20 Minuten backen.  Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Espresso kochen. Die Mascarpone mit dem Puderzucker luftig aufschlagen. 2 EL Espresso unterrühren. Dann die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponecreme heben.

Die abgekühlten Cupcakes auf der Oberfläche mehrfach mit einer Gabel einstechen. Ca. 2-3 TL Espresso auf jeden Cupcake träufeln und einsickern lassen.
Danach die Mascarponecreme auf die Cupcakes streichen. Kühl stellen und erst kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

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-Kessy-

Oliven-Mozzarella-Rolle

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Liebe Leute, der Frühling ist da! Und das – laut Meteorologen – sogar drei Wochen zu früh. Ich persönlich kann damit relativ gut leben 🙂
Dem herrlichen Wetter entsprechend steht uns heute auch der Sinn nach etwas Mediterranem – und zwar fix! Denn mal ehrlich, wir schnappen uns lieber ein Glas Weisswein und geniessen auf dem Balkon noch die Abendsonne, als zu viel Zeit in der Küche zu verbringen.
Also frei nach dem Motto „Leibspeise für Eilige und Leute mit Frühlingsgefühlen“ gibt es heute eine leckere Mozzarella-Oliven-Rolle.

Hauptgericht für 2 Personen oder Vorspeise für 4 Personen
Zubereitungszeit: 10 Minuten, + 20 Minuten backen

Zutaten

120 g eingelegte schwarze Oliven, entkernt
150 g Mozzarella
½ Blech / Rolle Pizzateig (ca. 300 g)
3 EL geriebener Parmesan
2 TL Oregano
3 EL Olivenöl
Chiliflocken
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 220°C vorheizen.

Die Oliven fein hacken oder pürieren. Den Mozzarella in Würfelchen schneiden und beides mit 2 EL Parmesan und 1 TL Oregano vermischen.

Den Pizzateig auf ein Blatt Backpapier legen (vorher auswallen, falls ihr nicht schon eckig ausgewallten Teig gekauft habt) und die Oliven-Mozzarella-Mischung gleichmässig darauf verteilen.
Den Teig von der Breitseite her aufrollen. Anschliessend die Teigrolle mit dem Olivenöl bestreichen und mit dem restlichen Parmesan, Oregano und den Chiliflocken bestreuen.
(Statt Oregano passt hier auch sehr gut Za’atar bzw. getrockneter Thymian.)

In der Ofenmitte ca. 20 Minuten backen bis die Rolle schön goldbraun gefärbt ist.

Dazu passen Antipasti oder Salat.

Sonnige Grüsse & en Guete!
-Kessy-

Roastbeef in Whisky-Marinade mit Rotwein-Risotto

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Von unserem weihnachtlichen Entrecôte-Grosseinkauf haben wir immer noch zwei grosse Stücke Fleisch eingefroren, die nun endlich verbraucht werden wollen. Da das Fleisch für uns zwei immer ein wenig viel ist, sind wir auf mithelfende Gäste angewiesen :-). Zum Glück hat sich am gestrigen Abend ein netter Gast für die gute Sache „geopfert“ und zudem noch unser Menü mit einer Flasche Amarone und einem feinen Schoggi-Kuchen ergänzt.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten, + 2 Stunden marinieren, + 2 Stunden garen

Zutaten

1 kg Entrecôte am Stück
50 ml Whisky
50 ml Sojasauce
1 EL Senf
½ Zwiebel
1 TL Zucker
1 Spitzer Worcestershire Sauce
grober Pfeffer

Risotto
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
350 g Risottoreis
300 ml Rotwein
Ca. 1 l Hühnerbouillon
200 g Rote Bohnen (aus der Dose)
4 Zweige Thymian
Salz, Pfeffer

Für die Marinade die Zwiebel fein hacken und in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten vermengen. Das Fleisch gut waschen und anschliessend in die Marinade legen. Wir haben Fleisch und Marinade einfach in einen Gefrierbeutel gegeben. Für mindestens 2 Stunden kühl stellen und ziehen lassen.

Backofen auf 80°C vorheizen. Das Entrecôte aus der Marinade heben und in einer Bratpfanne bei grosser Hitze rundherum anbraten (ca. 6-8 Minuten).
Anschliessend das Fleisch in eine ofenfeste Schale legen, die übrige Marinade darüber giessen und ca. 2 Stunden garen.
Mit einem Kerntemperaturmesser die Garstufe kontrollieren. Bei 60°C ist das Fleisch innen rosa.

Für das Risotto die halbe Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl in einem Topf anbraten. Den Knoblauch dazu pressen. Den Risottoreis hinzufügen und dünsten bis er leicht glasig ist. Den Reis mit dem Rotwein ablöschen und vollständig einkochen lassen.
Die Hühnerbouillon unter häufigem Rühren nach und nach dazu giessen, so dass der Reis immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Die Roten Bohnen abtropfen lassen und mit einem Pürierstab oder Häcksler grob zerkleinern. Zum Risotto geben und gut unterrühren. Weitere 10 Minuten köcheln lassen. Thymianblättchen von den Zweigen lösen und unter das Risotto rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

-Kessy-

Cremiger Spinat-Risotto mit Feta / Risotto agli spinaci e feta

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Diese Woche war mal wieder eine dieser Wochen, in denen jeden Abend ein anderer Termin ansteht oder irgendetwas zu tun ist (daher auch die Funkstille seit letztem Wochenende). Zeit und Lust zum Kochen haben auch wir dann nur – naja, sagen wir mal „mittelmässig“. Also muss etwas her, das relativ einfach und schnell geht und natürlich trotzdem lecker ist.

Risottos in jeglicher Form und Zusammensetzung sind  zügig zubereitet und bieten zudem eine gute Gelegenheit z.B. Gemüsereste zu verwerten – in unserem Fall eine angefangene Packung Tiefkühl-Spinat.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
400 g Risottoreis
200 ml Weisswein
1 l Gemüsebouillon
250 g Tiefkühl-Blattspinat (aufgetaut)
200 g Feta
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl in einem Topf anbraten. Den Knoblauch dazu pressen.
Den Risottoreis hinzufügen und dünsten bis er leicht glasig ist. Den Reis mit dem Weisswein ablöschen und vollständig einkochen lassen.

Die Gemüsebouillon unter häufigem Rühren nach und nach dazu giessen, so dass der Reis immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Tiefkühlspinat beigeben und gut unterrühren. Weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Den Feta in Würfel schneiden. Den Topf vom Herd nehmen und 2/3 des Feta unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Beim Servieren den Risotto mit den restlichen Fetawürfeln garnieren.

-Kessy-

Süsskartoffel-Bratlinge mit Gurken-Joghurt-Dip

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In diesem Winter haben wir die Süsskartoffel für uns entdeckt. Geschmacklich eine Mischung irgendwo zwischen Kartoffel und Kürbis ist sie ein ideales Gemüse für die indische oder orientalische Küche und schmeckt ganz wunderbar in einem Curry, im Ofen gebacken oder mit einem frischen Dip.

Inspiriert von einem Rezept aus Ottolenghi’s „Genussvoll vegetarisch“  haben wir aus den Süsskartoffeln leckere Bratlinge zubereitet.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit ca. 40 Minuten + 70 Minuten dämpfen und abtropfen

Zutaten

1kg Süsskartoffeln
2 TL Sojasauce
100g Weizenmehl
1 TL Salz
2 Frühlingszwiebeln
1 rote Chilischote
Öl

Dip
100g griechischer Naturjoghurt
10g Sauerrahm
½ Salatgurke
3 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
½ Bund Koriander, gehackt
½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
Salz, Pfeffer

Die Süsskartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem Topf ca. 30 Minuten dämpfen bis sie ganz weich sind, dann in einem Sieb gut abtropfen lassen (mind. 40 Minuten).

Für den Dip die Gurke schälen und fein reiben. Mit den restlichen Dip-Zutaten verrühren und dann beiseite stellen.

Frühlingszwiebeln und Chilischote putzen und fein hacken. Je nach Präferenz die Kerne in der Chili entfernen oder drin lassen. Für einen leicht scharfen Kontrast zum Joghurt-Gurken-Dip haben wir sie drin gelassen.
Süsskartoffeln in eine grosse Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten (ausser Öl) zu einer geschmeidigen, leicht klebrigen Masse vermischen. Notfalls  noch etwas Mehl hinzugeben.

Anschliessend aus der Masse kleine Fladen (ca. 1cm hoch und 5 cm gross) formen.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bratlinge bei mittlerer Hitze ca. 6 Minuten pro Seite braten bis sie goldbraun sind.

Mit dem Dip anrichten und servieren.

-Kessy-