Mediterraner Flammkuchen mit getrockneten Tomaten und Feta

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Wir haben diese Woche wieder einmal einen unserer allzeit Favoriten gebacken: Flammkuchen. Geschmacklich sonst eher ein Winteressen (besonders in unserer Variante mit Birne und Münsterkäse), haben wir das gute Stück frühlingsfit gemacht und uns eine mediterrane Version ausgedacht. Zugegeben, an Flammkuchen erinnert nur noch der Teig, aber so genau nehmen wir es nicht, dann das Ergebnis war zum Fingerschlecken 🙂

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Hauptgericht für 2 Personen, Vorspeise für 4 Personen
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten
200 g Mehl (wir nehmen 100 g Weissmehl und 100 g Vollkornmehl)
125 ml Wasser
2 EL Öl
1 TL Salz

ca. 16 getrocknete Tomaten
ca. 15-20 schwarze Oliven
200 g Feta
3 Zweige frischer Thymian
1 EL Olivenöl

Backofen auf 220°C vorheizen.

In einer Schüssel das Mehl mit dem Salz vermischen. Wasser und Öl zugiessen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn der Teig zu klebrig sein sollte, noch ein wenig Mehl dazu geben.
Den Teig auf die Grösse eines Backblechs dünn auswallen. Wir wallen den Teig am Ende direkt auf dem Backpapier aus, da lässt er sich ohne zu reissen bequem auf das Backblech legen.

Tomaten und Oliven grob zerkleinern, den Feta zerbröseln und alles gleichmässig auf dem Teig verteilen. Die Thymianblättchen von den Zweigen lösen und den Flammkuchen damit würzen. Flammkuchen mit Olivenöl beträufeln.

Ca. 20 Minuten in der untere Hälfte des Ofens backen bis der Käse und der Teig sich leicht bräunen.

-Kessy-

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Spinat-Pizza mit Spiegelei und Gruyère

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Mein absolutes Lieblingsessen als ich klein war, war Spinat mit Spiegelei. Die grosse Herausforderung meiner Kindheit war dann, das Spiegelei soweit zu essen bis nur noch das Eigelb da war, natürlich durfte dies auf keinen Fall kaputt gehen, und zum Abschluss wurde das Eigelb als Ganzes in einem grossen Happs verspeist. Genau so und nicht anders!
Ich gebe zu, dass ich meine Spiegeleier auch jetzt noch so esse. Allerdings ist heutzutage das Geschrei weniger gross, wenn das Eigelb doch einmal aus Versehen kaputt gehen sollte :-).
Als ich dann ein Rezept für Spinat-Spiegelei-Pizza entdeckt habe, musste diese natürlich auf jeden Fall ausprobiert werden. Und ja, ich habe jeweils bis zum Ende um das Eigelb herum geschnitten… 🙂

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten, + 20 Minuten backen

Zutaten

1 Packung Pizza-Teig (ca. 600 g)
700 g Tiefkühl-Blattspinat, aufgetaut
300 g Bergkäse, z.B. Gruyère
4 Eier
1 TL Sumach
1 TL Za’atar
Fleur de Sel, Pfeffer

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Pizzateig wenn nötig auswallen. Dann in 4 gleichgrosse Teile teilen und auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech legen.
Den Käse reiben und gleichmässig auf dem Pizzateig verteilen. Den aufgetauten Blattspinat gut ausdrücken und so auf die vier Pizzastücke verteilen, dass jeweils in der Mitte eine Mulde entsteht.
Mit Sumach, Za’atar und Pfeffer bestreuen und jede Pizza mit 1 TL Olivenöl beträufeln.

12-15 Minuten backen bis der Rand goldbraun ist. Kurz aus dem Ofen nehmen und jeweils ein aufgeschlagenes Ei vorsichtig in die Mulden in der Mitte geben. Mit etwas Fleur de Sel bestreuen und weitere 5 Minuten im Ofen backen bis das Eiweiss geronnen, aber das Eigelb noch flüssig ist.

-Kessy-

Quelle: adaptiert aus „Genussvoll vegetarisch“

Knusprige Schokoladen-Orangen Cantuccini

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Vor ungefähr zwei Jahren haben wir eine Woche in der Toskana verbracht. Obwohl wir mit Schlemmen, Sightseeing, Weinproben und allgemeinem Nichtstun schon relativ ausgelastet waren :-), haben wir noch einen halbtägigen Kochkurs untergebracht.
Nachdem wir unter Anleitung 6 verschiedene Pastasorten sowie ein göttliches Tiramisu zubereitet hatten, haben wir als Abschluss noch knusprige Cantuccini selbstgemacht.

Der Kurs hat uns wirklich viel Spass gemacht, die Schwierigkeit war eher, dass wir als krönenden Abschluss ALLE SECHS SORTEN Pasta serviert bekommen haben. Nicht dass diese nicht geniessbar gewesen wären – im Gegenteil, aber nach Teller Nummer 3 kommt einem das Zeug einfach aus den Ohren heraus. Während wir, so kurz vor echt übel, noch tapfer ein kleines Schälchen Tiramisu hinterher geschoben haben, war für die Cantuccini dann wirklich kein Platz mehr. Zum Glück hatte der Koch Erbarmen und hat uns diese dann in einem kleinen Tütchen für später mitgegeben… 🙂

Vielleicht war dieses Erlebnis der Grund, warum wir ganze zwei Jahre gewartet haben, um diese kleinen Leckereien daheim nochmals auszuprobieren. So im Nachhinein ein echter Fehler, denn das Back-Resultat des heutigen Tages lässt sich wirklich sehen und ist zudem im Nu zubereitet.
Das Originalrezept haben wir allerdings noch mit einer feinen Schoggi- und Orangennote versehen. Und mit einer Tasse Kaffee und ein paar Cantuccini auf dem Balkon die Sonne geniessend lässt sich sagen, in der Toskana hätte es heute wirklich nicht schöner sein können.

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Ergibt ca. 500 g Cantuccini
Zubereitungszeit: 15 Minuten, + 30 Minuten ruhen lassen, + 30 Minuten backen

Zutaten

100 g gemahlene Mandeln
350 g Mehl
½ Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Mandeln
3 EL Kakaopulver
2 Orangen, abgeriebene Schale
200 g Zucker
50 g Butter, weich
5 Eier
2 EL Honig
2 EL Dessertwein (Vin Santo)

In einer Schüssel Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver, Vanillezucker, Mandeln, Kakao und Orangenschalen vermischen. Anschliessend die weiche Butter, Zucker, Honig und den Dessertwein einarbeiten. 2 Eier und 2 Eigelb dazugeben und gut verkneten.
Den Teig ca. eine halbe Stunde ruhen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen.
Den Teig in 3 Teile aufteilen, daraus jeweils eine lange Rolle formen (ca. 4-5 cm Durchmesser) und auf ein Backblech legen. Die Oberfläche mit dem verbliebenden Eigelb bestreichen und ca. 30 Minuten backen bzw. bis ein Zahnstocher sauber wieder heraus kommt.
Direkt nach dem Herausnehmen den Teig in Scheiben schneiden und auskühlen lassen.

-Kessy-

Oliven-Mozzarella-Rolle

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Liebe Leute, der Frühling ist da! Und das – laut Meteorologen – sogar drei Wochen zu früh. Ich persönlich kann damit relativ gut leben 🙂
Dem herrlichen Wetter entsprechend steht uns heute auch der Sinn nach etwas Mediterranem – und zwar fix! Denn mal ehrlich, wir schnappen uns lieber ein Glas Weisswein und geniessen auf dem Balkon noch die Abendsonne, als zu viel Zeit in der Küche zu verbringen.
Also frei nach dem Motto „Leibspeise für Eilige und Leute mit Frühlingsgefühlen“ gibt es heute eine leckere Mozzarella-Oliven-Rolle.

Hauptgericht für 2 Personen oder Vorspeise für 4 Personen
Zubereitungszeit: 10 Minuten, + 20 Minuten backen

Zutaten

120 g eingelegte schwarze Oliven, entkernt
150 g Mozzarella
½ Blech / Rolle Pizzateig (ca. 300 g)
3 EL geriebener Parmesan
2 TL Oregano
3 EL Olivenöl
Chiliflocken
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 220°C vorheizen.

Die Oliven fein hacken oder pürieren. Den Mozzarella in Würfelchen schneiden und beides mit 2 EL Parmesan und 1 TL Oregano vermischen.

Den Pizzateig auf ein Blatt Backpapier legen (vorher auswallen, falls ihr nicht schon eckig ausgewallten Teig gekauft habt) und die Oliven-Mozzarella-Mischung gleichmässig darauf verteilen.
Den Teig von der Breitseite her aufrollen. Anschliessend die Teigrolle mit dem Olivenöl bestreichen und mit dem restlichen Parmesan, Oregano und den Chiliflocken bestreuen.
(Statt Oregano passt hier auch sehr gut Za’atar bzw. getrockneter Thymian.)

In der Ofenmitte ca. 20 Minuten backen bis die Rolle schön goldbraun gefärbt ist.

Dazu passen Antipasti oder Salat.

Sonnige Grüsse & en Guete!
-Kessy-

Cremiger Spinat-Risotto mit Feta / Risotto agli spinaci e feta

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Diese Woche war mal wieder eine dieser Wochen, in denen jeden Abend ein anderer Termin ansteht oder irgendetwas zu tun ist (daher auch die Funkstille seit letztem Wochenende). Zeit und Lust zum Kochen haben auch wir dann nur – naja, sagen wir mal „mittelmässig“. Also muss etwas her, das relativ einfach und schnell geht und natürlich trotzdem lecker ist.

Risottos in jeglicher Form und Zusammensetzung sind  zügig zubereitet und bieten zudem eine gute Gelegenheit z.B. Gemüsereste zu verwerten – in unserem Fall eine angefangene Packung Tiefkühl-Spinat.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
400 g Risottoreis
200 ml Weisswein
1 l Gemüsebouillon
250 g Tiefkühl-Blattspinat (aufgetaut)
200 g Feta
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl in einem Topf anbraten. Den Knoblauch dazu pressen.
Den Risottoreis hinzufügen und dünsten bis er leicht glasig ist. Den Reis mit dem Weisswein ablöschen und vollständig einkochen lassen.

Die Gemüsebouillon unter häufigem Rühren nach und nach dazu giessen, so dass der Reis immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Tiefkühlspinat beigeben und gut unterrühren. Weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Den Feta in Würfel schneiden. Den Topf vom Herd nehmen und 2/3 des Feta unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Beim Servieren den Risotto mit den restlichen Fetawürfeln garnieren.

-Kessy-

Paella Valenciana

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Wir sind gerade dabei mal wieder unseren Tiefkühlschrank zu durchforsten und allmählich immer weiter nach hinten rutschende Lebensmittel zu verbrauchen. Dabei sind wir auf ein Kaninchenfilet gestossen, welches es im November mal im Sonderangebot gab und mit dem wir bisher noch nichts Richtiges anzufangen wussten. Kombiniert mit Reis und allerlei Gemüse haben wir also gestern daraus eine wunderbare Paella gezaubert.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Zutaten

400 g Putenbrust
400 g Kaninchenragout
3 EL Olivenöl
6 Artischockenherzen (aus der Dose)
350 g grüne Bohnen
130 g weisse Bohnen (aus der Dose)
2 Zweige Rosmarin
4 EL Tomatenmark
1 EL Paprika, edelsüss
1.2 L Wasser
320 g Reis oder Paellareis (Arroz bomba)
1 Briefchen Safran
Salz

Grüne Bohnen und Artischocken und in grobe Stücke schneiden. Pute in Würfel schneiden. Öl in einer grossen Pfanne erhitzen und die Pute und das Kaninchen darin anbraten. Beides leicht salzen.

Grüne und weisse Bohnen, Artischocken und Rosmarinzweige dazu geben und kurz mitbraten.

Das Tomatenmark in die Mitte geben, mit dem Paprikapulver verrühren und ca. 1 Minute kurz aufkochen. Das Wasser dazu schütten und aufkochen lassen.  Reis und Safran beigeben und vorsichtig unterrühren.

Bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz abschmecken und bei niedriger Hitze weitere 5 Minuten köcheln lassen bis die Flüssigkeit zum Grossteil eingezogen ist.

-Kessy-

Unser Festtagsmenü 2/4: Selbstgemachte Lachs-Ricotta-Ravioli an Basilikum-Zitronen-Sauce

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Vor ca. 2 Jahren haben wir in der Nähe von Florenz einen Kochkurs gemacht. Wenige Wochen später waren wir stolze Besitzer einer Nudelmaschine. In „Kessy’s idealer Welt“ würde man hier oben alle Zutaten hinein geben und unten kommen aus der Maschine die fertigen Nudeln raus, in der Realität wird die Maschine allerdings eher zum „plattwalzen“ des Teigs verwendet und – je nach Sorte – werden die Teigbahnen mit einem Aufsatz dann durch noch mehr fleissiges Kurbeln in Tagliatelle, Spaghetti und Co. verwandelt. Macht ja auch Spass – meistens. 🙂

Für unser diesjähriges Weihnachtsmenü haben wir also besagte Pastamaschine entstaubt und uns für selbstgemachte Ravioli als Zwischengang entschieden.

Werden die Ravioli, wie bei uns, als Vorspeise serviert, nur die Hälfte der unten angegebenen Zutaten verwenden (oder den Rest einfrieren und sich später noch einmal über die leckere Pasta freuen!).

2. Gang

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 1.5 Stunden, + 30 Minuten ruhen lassen

Zutaten

Teig
2 Eier
140 g Mehl
60 g Griess
1 Prise Salz
1 EL Olivenöl
1 EL Wasser

Füllung
400 g Lachs, geräuchert
300 g Ricotta
1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale
Dill
Salz, Pfeffer

Sauce
1 TL Butter
1 kleine Zwiebel
100 ml Gemüsebouillon
200 ml Rahm
½ Zitrone, den Saft
50 g Parmesan
1 Bund Basilikum
Salz, Pfeffer

Für den Pastateig Mehl und Griess in eine Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde formen und Eier, Öl, Wasser und Salz hinein geben. Mit einer Gabel das Mehl vom Rand her untermischen. Danach den Teig sehr gut durchkneten bis er glatt erscheint und sich kleine Bläschen bilden. Eine grosse Kugel formen, diese in Klarsichtfolie einwickeln und mindestens eine halbe Stunde in einem feuchten Tuch (so trocknet die Oberfläche nicht aus) ruhen lassen.

In der Zwischenzeit für die Füllung den Lachs grob zerkleinern und mit dem Ricotta vermischen. Im Mixer oder mit einem Pürierstab pürieren. Mit Zitronenschale und den Gewürzen abschmecken.

Den Pastateig entweder mit der Nudelmaschine oder mit einem Nudelholz 2 mm dünn ausrollen. Die Teigbahn halbieren, auf eine gute bemehlte(!) Fläche legen und auf die eine Hälfte mit einem Teelöffel in regelmässigem Abstand nussgrosse Häufchen auf dem Pastateig verteilen. Die zweite Teigbahn darauf legen und die Zwischenräume leicht andrücken. Mit einem Teigrad die Ravioli ausschneiden oder ausstechen.
(Falls am Schluss ein wenig Füllung übrig sein sollte: sie schmeckt auch wunderbar als Brotaufstrich.)

Für die Sauce die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Die Zwiebel darin kurz andünsten. Mit Zitronensaft, Rahm und Bouillon ablöschen und köcheln lassen.

Einen grossen Topf mit Salzwasser ansetzen und zum Kochen bringen. Die Ravioli hineingeben und bei niedriger Hitze ca. 5-7 Minuten ziehen lassen. Sie sind gar, wenn sie oben schwimmen.

Den Parmesan in die Sahnesauce reiben und unterrühren. Basilikum hacken und untermischen. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und vor dem Servieren auf die Pasta geben.

Falls ihr, wie wir, die Ravioli schon am Vortag oder einige Stunden vorher zubereitet und dann nur noch die Sauce frisch ansetzt: gut gekühlt entweder in einer grossen Tupper-Dose oder mit Frischhaltefolie bedeckt aufbewahren, damit die Ränder nicht austrocknen und hart werden. Wir haben die Ravioli auf einem grossen Teller mit Backpapier voneinander getrennt gestapelt, mit Frischhaltefolie bedeckt und im Kühlschrank gelagert.

-Kessy-

Tomaten-Risotto mit Zucchini, Salametti und Oliven aka. Pizza-Risotto

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Dieses Risotto läuft bei uns daheim unter dem Namen „Pizza-Risotto“ und ist, wie so vieles, ursprünglich aus diversen Resten im Kühlschrank entstanden. Tomaten-Risotto? Hmmm… etwas langweilig. Aber die Salametti muss weg und Zucchini haben wir auch noch. Oliven? Passt. Da die Mischung so gut gelungen war und uns die Kombination aus Tomaten, Käse, Salami und Oliven eben ein wenig an Pizza erinnert hat, ist das Pizza-Risotto seit Jahren fest in unserem Repertoire.

Mit offizieller Genehmigung von Peter, dem „Erfinder“ dieses Risottos, möchte ich heute das Rezept mit euch teilen. 🙂

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Zutaten

1 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 kl. Peperoni
400g Risottoreis
200ml Weisswein
1l Gemüsebouillon
1 Zucchini
1 Salametti (kleine Salami)
10 grüne Oliven (entsteint)
280g / 1 kl. Dose gehackte Tomaten
50g Parmesan
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel fein hacken und im Olivenöl andünsten. Entkernte, feingehackte Peperoni und gepressten Knoblauch dazugeben und kurz mitdünsten. Den Risottoreis unterrühren und dünsten bis er glasig ist. Mit dem Weisswein ablöschen und kurz einkochen lassen.

Bouillon dazu giessen bis der Reis knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Ca. 15 Minuten köcheln lassen. In dieser Zeit unter häufigem Rühren nach und nach die restliche Brühe dazu geben. Reis immer mit Flüssigkeit bedeckt halten.

Salametti, Zucchini und Oliven grob würfeln und mit den gehackten Tomaten unter den Risotto rühren. Weitere 5 Minuten köcheln lassen bis der Reis cremig und al dente und die Flüssigkeit aufgesogen ist.

Geriebenen Parmesan unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

-Kessy-