Panna Cotta mit Rhabarbermus und Erdbeeren

Rhabarber_Panna_Cotta-3966

Der Mai ist so ein Monat in dem viel Obst und Gemüse Saison hat, welches nur frisch wirklich gut schmeckt, wie z.B. Spargel, Rhabarber und Erdbeeren. Ich persönlich habe dann die Tendenz, diese Dinge in rauen Mengen zu konsumieren, bis es mir wirklich aus den Ohren kommt und ich den Rest des Jahres dazu brauche, um wieder Appetit darauf zu bekommen.
Ausser bei Erdbeeren, die würde ich am liebsten ganzjährig kiloweise verschlingen.
Praktischerweise passen Rhabarber und Erdbeeren ganz wunderbar zusammen – also schlagen wir mit diesem herrlichen und einfach zubereiteten Dessert gleich zwei „Saison-Fliegen“ mit einer Klappe 🙂

Dessert für 4 Personen (4 Schälchen à 200 ml)
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, + 4 Stunden kühlen

Zutaten

Panna Cotta
500 ml Halbrahm
50 g Zucker
1 Vanilleschote
4 Blatt Gelatine

Rhabarbermus
150 g Rhabarber
2 EL Honig
100 ml Wasser

4 Erdbeeren

Für die Panna Cotta die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Rahm mit dem Zucker aufkochen. Die Vanilleschote halbieren, das Mark herauskratzen und in den Rahm geben.

Gelatine ausdrücken und unter Rühren im Rahm auflösen. Rahm in kleine Schälchen füllen und mindestens 4 Stunden kühl stellen, damit das Dessert fest wird.

Den Rhabarber schälen und in grobe Stücke schneiden. Mit dem Wasser und dem Honig in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfällt.
Abkühlen lassen und später mit dem Pürierstab zerkleinern.

Kurz vor dem Servieren gleichmässig auf der Panna Cotta verteilen. Das Ganze mit ein paar frischen Erdbeeren dekorieren.

-Kessy-

Pesto-Frischkäse-Lachs mit überbackenem Spargel

PestoLachs_Spargel-3975

Kennt ihr das: eigentlich hat man garnichts Richtiges im Kühlschrank und man fängt an die Reste zu kombinieren und plötzlich hat man ein Resultat, von dem man denkt „Hey lecker, das machen wir jetzt immer so!“?
So geschehen an diesem Wochenende. Am Freitag hat uns im Laden ein Bund grüner Spargel angelacht, den wir dann gekauft haben ohne so recht zu wissen, was wir schlussendlich damit zubereiten wollten.
Wenn uns nichts Besseres in den Sinn gekommen wäre, halt einfach eine Sauce Hollandaise dazu und „Spargel pur“.
Zu Hause fiel uns ein, dass wir noch ein Stück Lachsfilet eingefroren hatten. Hmmm… Spargel und Lachs? Sollte passen. Und sonst? Da ist noch eine angefangene Packung Frischkäse und ein Glas Pesto. Das machen wir auf den Lachs! Und den Spargel? Den könnten wir mit dem Parmesan, der weg muss, überbacken. Ja und wenn der Ofen einmal an ist, können wir auch grad den Lachs mit hinein stellen.
Und das Resultat? Sagen wir mal so – wir haben uns nach den ersten paar Bissen einen High Five gegeben 😉

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

600 g Lachsfilet, ohne Haut
ca. 20 g Mehl
4 EL grünes Pesto
4 EL Frischkäse
1 kg grüner Spargel
50 g Butter, geschmolzen
150 g Parmesan
Salz, Pfeffer

Den Spargel waschen und das holzige Ende wenn nötig abschneiden. In einen Topf mit reichlich Salzwasser geben und zum kochen bringen. Ca. 8 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit das Lachsfilet waschen, trockentupfen und in vier gleich grosse Stücke schneiden.

Die Lachsstücke in etwas Mehl wenden und dann in einer Pfanne rundum anbraten, insgesamt 8-10 Minuten oder bis der Lachs leicht gebräunt ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ofen auf 240° C Grillstufe vorheizen.

Den Spargel abgiessen und in eine Auflaufform legen. Mit der geschmolzenen Butter übergiessen und den Parmesan darüber reiben. Mit gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Den Lachs ebenfalls in eine ofenfeste Form geben. Auf jedes Lachsstück einen EL Frischkäse und einen EL Pesto geben und leicht verstreichen.

Beide Formen nebeneinander auf ein Backblech stellen und in der oberen Ofenhälfte ca. 7 Minuten überbacken.

-Kessy-

Mediterraner Flammkuchen mit getrockneten Tomaten und Feta

Flammkuchen_Mediterran-3917

Wir haben diese Woche wieder einmal einen unserer allzeit Favoriten gebacken: Flammkuchen. Geschmacklich sonst eher ein Winteressen (besonders in unserer Variante mit Birne und Münsterkäse), haben wir das gute Stück frühlingsfit gemacht und uns eine mediterrane Version ausgedacht. Zugegeben, an Flammkuchen erinnert nur noch der Teig, aber so genau nehmen wir es nicht, dann das Ergebnis war zum Fingerschlecken 🙂

Flammkuchen_Mediterran-3922

Hauptgericht für 2 Personen, Vorspeise für 4 Personen
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten
200 g Mehl (wir nehmen 100 g Weissmehl und 100 g Vollkornmehl)
125 ml Wasser
2 EL Öl
1 TL Salz

ca. 16 getrocknete Tomaten
ca. 15-20 schwarze Oliven
200 g Feta
3 Zweige frischer Thymian
1 EL Olivenöl

Backofen auf 220°C vorheizen.

In einer Schüssel das Mehl mit dem Salz vermischen. Wasser und Öl zugiessen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn der Teig zu klebrig sein sollte, noch ein wenig Mehl dazu geben.
Den Teig auf die Grösse eines Backblechs dünn auswallen. Wir wallen den Teig am Ende direkt auf dem Backpapier aus, da lässt er sich ohne zu reissen bequem auf das Backblech legen.

Tomaten und Oliven grob zerkleinern, den Feta zerbröseln und alles gleichmässig auf dem Teig verteilen. Die Thymianblättchen von den Zweigen lösen und den Flammkuchen damit würzen. Flammkuchen mit Olivenöl beträufeln.

Ca. 20 Minuten in der untere Hälfte des Ofens backen bis der Käse und der Teig sich leicht bräunen.

-Kessy-

Lauwarmer Linsensalat mit getrockneten Tomaten und Feta

Linsensalat-3833

Obwohl Wochenende ist, gibt es heute erst mal wieder was aus der Rubrik „Kochen ohne zu Kochen“. Denn für dieses Rezept muss man eigentlich nur einen Topf mit Linsen ansetzen, der Rest besteht nur aus ein wenig Schnippeln und Rühren.

Lauwarm genossen ist der Salat ein leichtes Hauptgericht, er eignet sich aber auch sehr gut als Vorspeise oder Salatbeilage.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Zutaten

250 g grüne Linsen
ca. 8 getrocknete Tomaten
1 kleine Zwiebel
100 g Feta
2 EL Balsamico-Essig
3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe, gepresst
¼ Bund Petersilie
¼ Bund Schnittlauch
¼ Bund Dill
1 TL Fleur de Sel
Pfeffer

Die Linsen mit reichlich Wasser übergiessen, aufkochen lassen und ca. 30 Minuten köcheln lassen bis sie gar sind.

In der Zwischenzeit die Zwiebel in Ringe schneiden, in eine Schüssel geben und mit Balsamico beträufeln, mit dem Salz bestreuen und etwas ziehen lassen.

Die getrockneten Tomaten und den Feta in kleine Stücke schneiden und mit dem Olivenöl, dem gepressten Knoblauch und Pfeffer verrühren. Die Kräuter hacken und unterheben. Anschliessend die Zwiebeln untermischen.

Wenn die Linsen gar sind, etwas abkühlen lassen und noch lauwarm zum restlichen Salat geben.

Dazu schmeckt z.B. selbstgemachtes Fladenbrot.

-Kessy-

Vegetarische Quesadillas

Quesadilla-2

Eigentlich sind wir keine besonders grossen Fans von mexikanischem Essen. Wir kochen zwar ab und zu Fajitas, da diese schnell zubereitet sind und wir beide sehr gern Guacamole bzw. Avocados im Generellen essen, ansonsten sind uns mexikanische Gerichte aber meistens zu schwer, zu fettig und zu fleischlastig. Natürlich waren wir noch nie in Mexiko und falls die einheimischen Spezialitäten vor Ort ganz anders sein sollten, als das was man gemeinhin in der Schweiz oder Deutschland als mexikanisches Essen serviert bekommt, möge man uns diese Meinung verzeihen.

Beim Blättern in unserem Kochbuch „Genussvoll vegetarisch“ sind wir jedoch auf eine (wer hätte es gedacht :-))  vegetarische Quesadilla-Variante gestossen und haben diese mal mutig ausprobiert. Und was sollen wir sagen: Viva Mexico! Aiaiiaiii!

Die Quesadillas sind trotz diverser Bestandteile recht zügig gemacht und wir schlecken uns noch zwei Tage später die Finger beim Gedanken an diese Leckereien!

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

8 weiche Weizentortillas
180 g Sauerrahm
120 g Reibekäse
8 TL eingelegte Jalapeño-Chilis, gehackt

Bohnen-Paste
1 Dose Rote Bohnen (ca. 220 g)
1 TL gemahlener Koriander
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL Cayennepfeffer
½ Bund Koriander
1 Limette
½ TL Salz

Salsa
½ Zwiebel
1 EL Weissweinessig
3 Frühlingszwiebeln
5 Tomaten
2 reife Avocados
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
½ Bund Koriander
1 TL Salz
1 Limette

Für die Bohnenpaste die Limette auspressen und mit den restlichen Zutaten im Mixer grob pürieren.

Für die Salsa zuerst die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und in eine grosse Schüssel geben. Mit dem Essig übergiessen und ziehen lassen.

Inzwischen die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden, die Tomaten und die Avocados würfeln. Die Chili fein schneiden und je nach Schärfe-Präferenz die Kerne entfernen. Alles zu der Zwiebel in die Schüssel geben. Den Koriander fein hacken, den Knoblauch pressen und die Limette auspressen. Gut unter die Salsa mischen. Alles mit Salz abschmecken.

Den Ofen auf 200°C Grillstufe vorheizen.

Quesadilla-1

Zur Zubereitung der Quesadillas auf jede Tortilla gleichmässig mit der Bohnen-Paste bestreichen (ca. 2 EL), dabei den Rand frei lassen. Auf eine Hälfte je einen EL Sauerrahm  geben, den geriebenen Käse darauf verstreuen und, ca. 2-3 EL Salsa sowie einen TL Jalapeño-Chilis darauf verteilen. Die andere Tortillahälfte darüber klappen oder wie ein Wrap rollen.

Die Quesadillas ca. 5-7 Minuten im Ofen grillen bis sie goldbraun sind.

Falls Salsa übrig ist, mit den Quesadillas als Salat servieren.

-Kessy-

Tiramisu-Cupcakes

Tiramisu-Cupcake-3752

Pünktlich um euch das anstehende Wochenende zu versüssen gibt es heute mal wieder etwas aus Kessy’s Backstube. Und zwar bleiben wir nach der Oliven-Mozzarella-Rolle von Vorgestern noch ein wenig bei der italienischen Küche und verwandeln ein leckeres Tiramisù in handliche Cupcakes.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, + 20 Minuten backen
Zutaten für 12 Stück

Cupcakes:
3 Eier
100 g Zucker
50 g Mehl
50 g Speisestärke
1 EL Vanillepuddingpulver (ohne Kochen)
½ TL Backpulver

Frosting:
ca. 2 Tassen starker Espresso
250 Mascarpone
50 g Puderzucker
100 ml Sahne
Kakaopulver zum Bestäuben

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiweiss in eine Schüssel sehr steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiter rühren, bis eine glänzende Masse entsteht.
Das Eigelb dazugeben und unterrühren.

Mehl, Speisestärke, Vanillepuddingpulver und Backpulver mischen. Vorsichtig unter den Eischaum mengen.
Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmässig darin verteilen.
In der Mitte des Ofens ca. 20 Minuten backen.  Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Espresso kochen. Die Mascarpone mit dem Puderzucker luftig aufschlagen. 2 EL Espresso unterrühren. Dann die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponecreme heben.

Die abgekühlten Cupcakes auf der Oberfläche mehrfach mit einer Gabel einstechen. Ca. 2-3 TL Espresso auf jeden Cupcake träufeln und einsickern lassen.
Danach die Mascarponecreme auf die Cupcakes streichen. Kühl stellen und erst kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

Tiramisu-Cupcake_Schnitt-3761

-Kessy-

Oliven-Mozzarella-Rolle

Olivenrolle-3446

Liebe Leute, der Frühling ist da! Und das – laut Meteorologen – sogar drei Wochen zu früh. Ich persönlich kann damit relativ gut leben 🙂
Dem herrlichen Wetter entsprechend steht uns heute auch der Sinn nach etwas Mediterranem – und zwar fix! Denn mal ehrlich, wir schnappen uns lieber ein Glas Weisswein und geniessen auf dem Balkon noch die Abendsonne, als zu viel Zeit in der Küche zu verbringen.
Also frei nach dem Motto „Leibspeise für Eilige und Leute mit Frühlingsgefühlen“ gibt es heute eine leckere Mozzarella-Oliven-Rolle.

Hauptgericht für 2 Personen oder Vorspeise für 4 Personen
Zubereitungszeit: 10 Minuten, + 20 Minuten backen

Zutaten

120 g eingelegte schwarze Oliven, entkernt
150 g Mozzarella
½ Blech / Rolle Pizzateig (ca. 300 g)
3 EL geriebener Parmesan
2 TL Oregano
3 EL Olivenöl
Chiliflocken
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf 220°C vorheizen.

Die Oliven fein hacken oder pürieren. Den Mozzarella in Würfelchen schneiden und beides mit 2 EL Parmesan und 1 TL Oregano vermischen.

Den Pizzateig auf ein Blatt Backpapier legen (vorher auswallen, falls ihr nicht schon eckig ausgewallten Teig gekauft habt) und die Oliven-Mozzarella-Mischung gleichmässig darauf verteilen.
Den Teig von der Breitseite her aufrollen. Anschliessend die Teigrolle mit dem Olivenöl bestreichen und mit dem restlichen Parmesan, Oregano und den Chiliflocken bestreuen.
(Statt Oregano passt hier auch sehr gut Za’atar bzw. getrockneter Thymian.)

In der Ofenmitte ca. 20 Minuten backen bis die Rolle schön goldbraun gefärbt ist.

Dazu passen Antipasti oder Salat.

Sonnige Grüsse & en Guete!
-Kessy-

Fattoush mit Quinoa und Feta

Fatousch-1

Liebe Leute, wir sind wieder zurück! Wir haben eine wunderschöne Woche in Jordanien verbracht und möchten natürlich nicht nur Rezepte, sondern auch ein paar Reisetipps teilen. Hier also unsere Top 5:

  • Die Felsenstadt Petra im Süden Jordaniens: wirklich eindrücklich und wunderschön. Die Stadt wurde vor 200 Jahren von einem Basler wiederentdeckt, leider gab es für uns trotzdem keinen „Heimatstadt-Rabatt“…
  • Das Tote Meer: in Wasser waten, Knie anziehen oder ganz hinlegen und wie ein kleiner Korken auf dem Wasser dümpeln. Macht Spass und ist sogar noch gut für die Haut.
  • Die Zitadelle und das Amphitheater in Amman: nicht umsonst wird Amman das „Rom des Nahen Ostens“ genannt. Statt Eiscreme empfiehlt sich hier allerdings eher der Falafel-Stand.
  • Souq: auf dem Lebensmittel-Souq in Amman frische Granatäpfel kaufen. Die schmecken himmlisch, machen aber viel Sauerei 😉 Ausserdem kann man sich hier mit allerlei feinen Gewürzen wie Sumach, Za’atar usw. eindecken.
  • Arabischer Kochkurs: Kochen wie bei Grossmuttern mit Maria vom „Beit Sitti“. Unser Kurs fand auf der Terrasse des Restaurants mit Blick über Amman statt. Info und Anmeldung unter www.beitsittijo.com

Kockkurs_Beit_Sitti

Womit wir auch schon beim Thema wären, denn wir haben auf unserer Reise nicht nur geschlemmt und die arabische Küche genossen, sondern euch natürlich auch ein paar Rezepte mitgebracht, die wir, sobald wir sie daheim nachgekocht haben, gerne vorstellen.

Heute: ein traditioneller Fattoush (Tomaten-Brot-Salat) ergänzt mit Quinoa und Feta.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

50 g Quinoa
½ Fladenbrot oder 4 Scheiben Toast
30 ml Olivenöl zum Bestreichen des Brotes
Fleur de Sel
4 Tomaten
1 Gurke
100 g Feta
1 kleine rote Zwiebel
4 EL gehackter Koriander
2 EL gehackte Minze
2 EL gehackte Petersilie
2 Knoblauchzehen
1 EL Zitronensaft
70 ml Olivenöl (Dressing)
1 EL Essig
1 EL Sumach
Salz, Pfeffer

Backofen auf 180°C vorheizen.
Quinoa mit Wasser aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis er gar ist. Dann abgiessen und gut abtropfen lassen.

Das Fladenbrot waagerecht halbieren. Die Brotscheiben mit etwas Olivenöl bepinseln und mit dem Fleur de Sel bestreuen. Die Scheiben auf ein Backblech legen und erst 5 Minuten von der einen Seite, dann nochmals 5 Minuten von der anderen Seite backen. Das Brot sollte trocken und knusprig sein. Anschliessend aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und in mundgerechte Stück schneiden oder brechen.

Die Tomaten, Gurke und Feta in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden, Kräuter hacken und den Knoblauch pressen. Alles in die Salatschüssel geben.
Quinoa und Brotstückchen vorsichtig unterheben.

Aus dem übrigen Olivenöl, Essig, Zitronensaft ein Dressing anrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, über den Salat geben und gut mischen. Vor dem Servieren Salat grosszügig mit Sumach bestreuen.

-Kessy-

Sauerkraut-Speck-Wähe mit Ziegenkäse

Sauerkraut-Wähe-1

Meine Eltern waren vor einigen Wochen in Frankreich bei einer Champagner-Verkostung, an der es auch hausgemachtes Sauerkraut zu kaufen gab (klingt komisch, ist aber so). Und da wir, trotz mehrmaliger Nachfrage, keinen Karton mit Champagner bestellen wollten, wurde uns kurzerhand ein kleiner Eimer (!) mit dem leckeren Sauerkraut als Mitbringsel zugedacht.

Folglich gab es in den nächsten Wochen zuerst die üblichen Verdächtigen: Spätzle mit Sauerkraut und Sauerkraut mit Würstchen. Ja und dann galt es langsam ein wenig kreativ zu werden, um das Eimerchen irgendwie leer zu bekommen. Ein Resultat stellen wir euch heute vor:

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten, + 35 Minuten backen

Zutaten

320 g Blätterteig, rechteckig ausgewallt, für ca. ½ Backblech
300 g Sauerkraut
100 g Speckwürfel
3 Eier
200 ml Rahm
120 g Ziegenweichkäse, z. B. Chavroux
Salz, Pfeffer, Muskat

Backofen auf 200°C vorheizen. Den Blätterteig mit Backpapier auf ein Backblech legen, den Teigrand umschlagen und daraus ringsherum einen kleinen Wall formen. Den Teig mit einer Gabel gleichmässig einstechen.

Sauerkraut gut abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen. Speckwürfelchen darüber streuen.

Eier und Rahm verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Guss gleichmässig auf dem Belag verteilen. Käse in Scheiben schneiden und auf die Wähe legen.

In der Ofenmitte ca. 35 Minuten backen, bis der Rand leicht gebräunt ist.

-Kessy-

Gebackener Butternusskürbis mit Tahini & Za’atar

Tahini-Kürbis-1

Obwohl wir auch gerne mal ein saftiges Steak essen, ist Fleisch bei uns beiden kein Muss für ein leckeres Menü. Dies ist keine bewusste Entscheidung gegen Fleisch, sondern es ist für uns eher eine Beilage / Zutat, wie jede andere auch. Und da wir ja auch nicht jeden Tag irgendetwas mit Kartoffeln essen, gibt es eben auch nicht unbedingt jeden Tag Fleisch, sondern relativ häufig vegetarisches Essen.

Und natürlich darf vegetarisch auf keinen Fall nur Rohkost oder fades Gemüse ohne jeglichen Geschmack bedeuten – da könnte man sich das Kochen ja gleich sparen und an einem Stück Toast kauen. Ausserdem essen wir einfach viel zu gerne!

Das viele Rezepte aus „Jerusalem“, einem unserer aktuellen Lieblingskochbücher, vegetarisch sind, stört uns daher kein bisschen, denn gut gewürzt und lecker sind sie auf jeden Fall – und das ist die Hauptsache!

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: 15 Minuten, + 35 Minuten backen

Zutaten

1.5 kg Kürbis (Butternuss)
2 Zwiebeln
50 ml Olivenöl
4 EL Tahini
2 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe, gepresst
30 g Pinienkerne
1 EL Za’atar
1 EL grob gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer

Kürbis und Zwiebeln in Spalten schneiden. Backofen auf 240°C vorheizen. Kürbis und Zwiebeln mit 3 EL Öl, 1 TL Salz und etwas Pfeffer vermischen. Die Spalten auf ein Backblech verteilen (Kürbis mit Schale nach oben) und 30-40 Minuten backen bis das Gemüse weich ist und leicht Farbe angenommen hat.

Für die Sauce das Tahini mit Zitronensaft, 2 EL Wasser, gepressten Knoblauch und ¼ TL Salz verrühren. Die Konsistenz sollte flüssigem Honig gleichen.

Das restliche Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Pinienkerne mit ½ TL Salz ca. 2 Minuten goldbraun anrösten.

Das Gemüse auf einem Teller anrichten. Mit der Tahini-Sauce begiessen, Pinienkerne darauf verteilen und mit Za’atar und Petersilie bestreuen.

-Kessy-