Sauerkraut-Speck-Wähe mit Ziegenkäse

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Meine Eltern waren vor einigen Wochen in Frankreich bei einer Champagner-Verkostung, an der es auch hausgemachtes Sauerkraut zu kaufen gab (klingt komisch, ist aber so). Und da wir, trotz mehrmaliger Nachfrage, keinen Karton mit Champagner bestellen wollten, wurde uns kurzerhand ein kleiner Eimer (!) mit dem leckeren Sauerkraut als Mitbringsel zugedacht.

Folglich gab es in den nächsten Wochen zuerst die üblichen Verdächtigen: Spätzle mit Sauerkraut und Sauerkraut mit Würstchen. Ja und dann galt es langsam ein wenig kreativ zu werden, um das Eimerchen irgendwie leer zu bekommen. Ein Resultat stellen wir euch heute vor:

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten, + 35 Minuten backen

Zutaten

320 g Blätterteig, rechteckig ausgewallt, für ca. ½ Backblech
300 g Sauerkraut
100 g Speckwürfel
3 Eier
200 ml Rahm
120 g Ziegenweichkäse, z. B. Chavroux
Salz, Pfeffer, Muskat

Backofen auf 200°C vorheizen. Den Blätterteig mit Backpapier auf ein Backblech legen, den Teigrand umschlagen und daraus ringsherum einen kleinen Wall formen. Den Teig mit einer Gabel gleichmässig einstechen.

Sauerkraut gut abtropfen lassen und auf dem Teig verteilen. Speckwürfelchen darüber streuen.

Eier und Rahm verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Guss gleichmässig auf dem Belag verteilen. Käse in Scheiben schneiden und auf die Wähe legen.

In der Ofenmitte ca. 35 Minuten backen, bis der Rand leicht gebräunt ist.

-Kessy-

Gebackener Butternusskürbis mit Tahini & Za’atar

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Obwohl wir auch gerne mal ein saftiges Steak essen, ist Fleisch bei uns beiden kein Muss für ein leckeres Menü. Dies ist keine bewusste Entscheidung gegen Fleisch, sondern es ist für uns eher eine Beilage / Zutat, wie jede andere auch. Und da wir ja auch nicht jeden Tag irgendetwas mit Kartoffeln essen, gibt es eben auch nicht unbedingt jeden Tag Fleisch, sondern relativ häufig vegetarisches Essen.

Und natürlich darf vegetarisch auf keinen Fall nur Rohkost oder fades Gemüse ohne jeglichen Geschmack bedeuten – da könnte man sich das Kochen ja gleich sparen und an einem Stück Toast kauen. Ausserdem essen wir einfach viel zu gerne!

Das viele Rezepte aus „Jerusalem“, einem unserer aktuellen Lieblingskochbücher, vegetarisch sind, stört uns daher kein bisschen, denn gut gewürzt und lecker sind sie auf jeden Fall – und das ist die Hauptsache!

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: 15 Minuten, + 35 Minuten backen

Zutaten

1.5 kg Kürbis (Butternuss)
2 Zwiebeln
50 ml Olivenöl
4 EL Tahini
2 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe, gepresst
30 g Pinienkerne
1 EL Za’atar
1 EL grob gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer

Kürbis und Zwiebeln in Spalten schneiden. Backofen auf 240°C vorheizen. Kürbis und Zwiebeln mit 3 EL Öl, 1 TL Salz und etwas Pfeffer vermischen. Die Spalten auf ein Backblech verteilen (Kürbis mit Schale nach oben) und 30-40 Minuten backen bis das Gemüse weich ist und leicht Farbe angenommen hat.

Für die Sauce das Tahini mit Zitronensaft, 2 EL Wasser, gepressten Knoblauch und ¼ TL Salz verrühren. Die Konsistenz sollte flüssigem Honig gleichen.

Das restliche Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Pinienkerne mit ½ TL Salz ca. 2 Minuten goldbraun anrösten.

Das Gemüse auf einem Teller anrichten. Mit der Tahini-Sauce begiessen, Pinienkerne darauf verteilen und mit Za’atar und Petersilie bestreuen.

-Kessy-

Rote Bete mit Mandel-Feta-Kruste

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Bis vor wenigen Jahren war Rote Bete ein Gemüse, das ich nie selbst gekauft hätte. Dann hatten wir ein Gemüseabo, bei dem jede Woche ein Korb mit frischem Bio-Gemüse direkt vom Bauernhof geliefert wird. Den Inhalt aussuchen konnte man sich nicht. Ja, und dann waren da plötzlich zwei grosse rot-violette Knollen daheim im Kühlschrank, mit denen man irgendetwas anfangen musste.
Obwohl Rote Bete immer noch nicht zu meinen Lieblingsgemüsesorten zählt, gibt es inzwischen 2-3 Rezepte, bei denen ich sie wirklich gerne esse.
Und dass sie voll von Mineralstoffen, Vitamin C und Folsäure ist, ist besonders im Winter auch keine schlechte Sache. 🙂

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

800 g Rote Bete
2 Äpfel
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
2 EL Honig
150 ml Gemüsebouillon
60 g Mandeln
60 g Buchweizen
100 g Feta
Thymian
Salz, Pfeffer

Die Rote Bete und die Äpfel putzen und würfeln. Zwiebeln abziehen und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Rote Bete, Äpfel und Zwiebel darin andünsten. Den Honig dazu fügen und das Gemüse etwas karamellisieren.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen und alles zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten bissfest garen.

In der Zwischenzeit Backofen auf 200°C vorheizen. Mandeln grob hacken und mit dem Buchweizen zusammen in einer kleinen Pfanne anrösten. Den Feta würfeln.

Das Gemüse mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken, dann in eine Auflaufform füllen. Mit Mandeln, Buchweizen und Feta bestreuen und 10 Minuten um Ofen überbacken.

-Kessy-

Unser Festtagsmenü 1/4: Salat mit Feigen, Salsiz und Pilzen

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So, wir haben es überstanden: das grosse Weihnachtsessen! Wir feiern immer in der „Familien-Kombination“, d.h. Peter‘s und meine Familie zusammen. Gekocht wird reihum, also sind wir alle drei Jahre dran, was wirklich super ist, denn so kann man zwei Weihnachten lang gemütlich schlemmen und somit Energie sammeln für das eigene Kochevent. 🙂

Mit den Vorbereitungen haben wir schon am Vortag angefangen und zu Weihnachten dann zwei Stunden bevor die ersten Gäste kamen noch Gemüse geschnippelt und alles was nicht zeitkritisch war parat gemacht. So konnten wir den Abend auch geniessen und haben ihn nicht komplett in der Küche verbringen müssen.

Insgesamt haben wir vier Gänge serviert, die wir euch hier nacheinander vorstellen möchten.

1. Gang

Vorspeise für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zutaten

100 – 150 g Blattsalat
2 Salsiz à 100 g (Minisalami)
200 g Pilze (z.B. Steinpilze und Champignons)
2 frische Feigen
1 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

Dressing:

100 ml Olivenöl
50 ml Essig
1 TL Senf
1 TL Remoulade oder Mayonnaise
Salz, Pfeffer

Für das Dressing alle Zutaten gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen.

Salsiz längs vierteln und in Würfelchen schneiden. Pilze putzen und klein schneiden. Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze mit der Salsiz ca. 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Feigen in dünne Scheiben schneiden. Den Salat auf Tellern anrichten, dann die Pilz-Salsiz-Mischung sowie die Feigen auf dem Salat verteilen. Mit Dressing beträufeln.

-Kessy-

Überbackenes Fladenbrot mit Weisskohl, Feta und Tomaten

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Nachdem wir gestern beschrieben haben, wie man ein türkisches Fladenbrot selbst backt, kommt hier die Auflösung für welches Rezept wir das Brot überhaupt benötigt haben.

Vielleicht wird es euch überraschen, dass es sich nicht um ein orientalisches oder mediterranes Gericht handelt, sondern dass wir das Fladenbrot mit einem eher „altmodischen“ Gemüse kombinieren: Weisskohl.

Heute eher in „Oma’s Küche“ zu finden, ist Weisskohl ein unterschätztes Gemüse. Dabei enthalten 100 g roher Kohl genauso viel Vitamin C wie 100 ml frisch gepresster Orangensaft – ideal für die Wintermonate.

Also Leute, esst mehr Weisskohl und bleibt gesund! 🙂

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zutaten

1 grosses Fladenbrot / Pide
700 g Weisskohl
2 EL Olivenöl
280 g Tomaten aus dem Glas (gehackt und geschält)
150 g Feta
8 getrocknete Tomaten
200 g Sauerrahm
Salz, Pfeffer

Die äusseren Blätter vom Weisskohl entfernen und den Kohl vierteln. Den Strunk herausschneiden und den Kohl in sehr dünne Streifen schneiden. Das Öl mit 2 EL Wasser in einer Pfanne erhitzen und den Weisskohl bei geschlossenem Deckel ca. 5-8 Minuten bissfest garen.

Feta mit einer Gabel zerdrücken, die getrockneten Tomaten fein schneiden und beides mit dem Sauerrahm verrühren und mit den Gewürzen abschmecken.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen.
Fladenbrot waagerecht halbieren und mit dem Feta-Sauerrahm bestreichen. Den Weisskohl darüber verteilen. Die gehackten Tomaten auf dem Weisskohl verteilen.

Jeweils eine Brothälfte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 20 Minuten überbacken.

-Kessy-

In der Weihnachtsbäckerei Teil 2: Christstollen

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Nach dem Plätzchen-Marathon vom letzten Wochenende haben wir uns nochmals die Ärmel hochgekrempelt und Teil 2 der Weihnachtsbäckerei in Angriff genommen. Diesmal: Christstollen, und zwar in der klassischen Variante, das heisst mit Rosinen und Zitronat aber ohne Marzipan und auch nicht so quietschsüss, sondern eher an ein Früchtebrot erinnernd.

Obwohl ich in Düsseldorf aufgewachsen bin, kommt meine Familie ursprünglich aus dem Erzgebirge. Das heisst ich habe den Christstollen quasi schon mit der Muttermilch aufgenommen und deshalb darf er auch keinesfalls zur Weihnachtszeit fehlen. Nachdem wir den Stollen jahrelang immer extra bei einer Bäckerei im Erzgebirge bestellt haben, haben wir uns letztes Jahr zum ersten Mal selbst daran gewagt und „Tadaaaa!“ – die Zeit der Stollenautonomie ist offiziell eingeläutet 🙂

Die Zubereitung ist nicht besonders schwierig, allerdings sollte man Geduld mitbringen, da relativ lange Zieh- und Ruhezeiten benötigt werden.

6 Stück à ca. 500g
Zubereitungszeit: 1.5 Stunden, + ca. 24 Stunden ziehen lassen, + ca. 2.5 Stunden gehen lassen, + ca. 40 Minuten backen

Zutaten

200 g Mandeln, gehackt
600 g Rosinen
150 g Zitronat
50 g Orangeat
80 ml Rum
250 ml Milch
80 g Hefe
1 kg Mehl
120 g Zucker
650 g Butter
4 TL Salz
5 g abgeriebene Zitronenschale
1 Vanilleschote
1 Msp. Muskat
2 Msp. Lebkuchengewürz
4 Msp. Zimt

Glasur:
100 g Butter
Zucker zum Wenden
Puderzucker zum Bestäuben

Am Vortag die gehackten Mandeln mit Rosinen, Zitronat, Orangeat und Rum mischen. Ca. 24 Stunden ziehen lassen.

Am Zubereitungstag die Milch leicht erwärmen. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Mit 500 g Mehl zu einem glatten Vorteig kneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort auf das Doppelte aufgehen lassen (ca. 1 Stunde).

Butter, Zucker, Salz, Zitronenschale und Gewürze sowie das restliche Mehl zum Teig geben. Gut kneten, bis der Teig gleichmässig und glatt ist. Zugedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

Die Rum-Früchte mit den Mandeln darunter kneten. Den Teig in 6 gleich grosse Stücke teilen und zu länglichen Laiben formen. Die Laibe auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Stollen in der Ofenmitte ca. 40 Minuten backen.

Für die Glasur Butter schmelzen. Die noch heissen Stollen damit bestreichen und sofort in Zucker wenden (Vorsicht, sie brechen hier noch relativ leicht!).
Abkühlen lassen und in Frischhaltefolie einwickeln. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Gekühlt ist der Stollen ca. 2 Wochen haltbar.

Einen schönen 3. Advent!
-Kessy-

Honig-Lebkuchen-Ente mit Wurzelgemüse

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Ente scheint ein wenig aus der Mode gekommen zu sein. Meist begegnet sie uns als Nummer 37 Ente süss-sauer beim Chinesen oder vielleicht noch als Terrine im Delikatess-Laden. Selbst zubereitet wird sie (zumindest in unserem Bekanntenkreis) eher an Festtagen oder eben gar nicht. Eigentlich schade, denn eigentlich ist das weder besonders schwer, noch dauert es lang und lecker ist es allemal.

Wir haben die Ente, der Jahreszeit entsprechend, mit Lebkuchengewürz und Honig verfeinert. Vom Lebkuchengewürz hatten wir von unseren Weihnachts-Back-Sessions noch einiges übrig – also zwei Fliegen mit einer Klappe 🙂 .

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

2 Entenbrüste (ca. 700g)
1 Msp. Lebkuchengewürz
Salz, Pfeffer
2 EL Honig
200ml klare Bratensauce
600g Wurzelgemüse (z.B. Karotten, Pastinaken, Sellerie)
1 TL Butter
4 EL grobkörniger Senf

Die Entenbrüste auf der Fettseite einschneiden. Mit Lebkuchengewürz, Salz und Pfeffer würzen und mit 1 EL Honig einreiben.
Die Entenbrüste mit der Fettseite nach unten ohne zusätzliches Fett bei mittlerer Hitze anbraten (ca. 10-15 Minuten). Wenden und ca. 5 Minuten weiterbraten. Aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und ziehen lassen.
Den restlichen Honig zum Bratsatz geben und mit der Bratensauce ablöschen. Kurz aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gemüse schälen und in dünne Scheiben oder Stifte schneiden. Salzwasser aufkochen und das Gemüse darin kurz bissfest garen. Abgiessen, mit Butter und Senf mischen. Wenn nötig noch mit etwas Salz abschmecken.
Die Ente tranchieren und mit der Bratensauce auf dem Wurzelgemüse servieren.

Dazu passen Bandnudeln oder Reis.

-Kessy-

In der Weihnachtsbäckerei: Cranberry-Mandel-Plätzchen, Florentiner und Glühweinsterne

Plätzchenteller-1Nachdem wir, seitdem Ende Oktober die ersten Lebkuchen in den Läden aufgetaucht sind, versucht haben, alles Weihnachtliche zumindest bis zum ersten Advent zu ignorieren, ist nun auch bei uns vorweihnachtliche Stimmung eingekehrt und die Wohnung duftet himmlisch nach Plätzchen.

Heute können wir es auch endlich geniessen, denn nach dem gestrigen sechs Stunden Backmarathon hätte man mich am Abend mit noch mehr Gebäck echt davon jagen können. „Selber schuld!“, so der trockene Kommentar von Peter. Naja, wenn man sich nicht entscheiden kann und dann einfach gleich alle acht Sorten macht, kann man dem im Nachhinein schon so zustimmen :-).

Gebacken haben wir:

Glühweinsterne
Cranberry-Mandel-Plätzchen
Zitronenherzen
Florentiner
Marzipan-Schokladen-Herzen mit Pistazien
Carameltaler
Erdnuss-Schokoladen-Plätzchen
Gewürzspitzbuben
(Die letzten drei Sorten sind beim „Trüffelschwein“ geklaut und entsprechend verlinkt.)

Und hier ein paar der Rezepte:

Cranberry_Plätzchen-1

Cranberry-Mandel-Plätzchen (ca. 40 Stück)

Zutaten

250g Mandeln, gemahlen
50g Cranberries, getrocknet
100g Zucker
½ TL Zimt
1 Eiweiss
1 Orange, Abrieb
50g Puderzucker

Die Mandeln mit dem Mixstab noch feiner mahlen. Mandeln mit Zimt und Zucker gut mischen. Eiweiss, Puderzucker, Carnberries und Orangeschale zugeben und verkneten.

Den Teig zu einer langen rechteckigen Stange formen. Das geht am besten, indem man z.B. den Teig zwischen zwei Brettchen in Form drückt. Ca. 1 Stunde kühlen.

Stange in Scheiben schneiden. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 8 Minuten backen. Vom Blech nehmen und auskühlen lassen.

Florentiner-1

Florentiner (ca. 30 Stück)

Zutaten

50g Butter
175ml Sahne
100g Mandeln, gehackt
50g Zitronat
50g Orangeat
125g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Msp. Zimt
85g Mehl
100g Schokolade

Butter und Zucker in der Sahne aufkochen. In eine Schüssel füllen und die Mandeln und das Zitronat und Orangeat unterrühren. Mehl, Zimt und Vanillezucker dazugeben und gut mischen.

Mit einem Löffel kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und bei 220°C ca. 7-8 Minuten backen. Die Florentiner sind fertig, wenn sie leicht gebräunt sind.

Abkühlen lassen. Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Unterseite der Florentiner damit bepinseln. Trocknen lassen.

Glühweinsterne-1

Glühweinsterne (ca. 40 Stück)

Zutaten

100g Butter
70g Zucker
1 Ei
1TL Zimt
½ TL Ingwerpulver
1 Msp. Kardamompulver
1 Msp. Nelkenpulver
150g Vollkornmehl
100g dunkle Schokolade

Butter, Zucker, Ei und Gewürze verrühren. Mehl dazu geben und zu einer gleichmässigen Masse vermengen. Ca. 30 Minuten kühl stellen.

Teig ca. 5mm dick auswallen. Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 12 Minuten backen.

Abkühlen lassen. Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Sterne damit bestreichen. Nach Belieben mit Zuckerdekor bestreuen. Trocknen lassen.

In diesem Sinne wünschen wir allen eine schöne und leckere Adventszeit und natürlich viel Spass beim „Guetzle“,

-Kessy + Peter-

Knuspriger Flammkuchen mit Birne und Münsterkäse

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Eines der Gerichte, auf die ich mich immer besonders freue sobald der Sommer zur Neige geht, ist Flammkuchen. Der Teig ist nicht schwer zuzubereiten und belegt ist er auch in wenigen Minuten. Wir bereiten den Teig immer ohne Hefe zu, dann ist er schön dünn und knusprig.

Obwohl die klassische Variante des Flammkuchens (nur mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln) schon schwer zu toppen ist, haben wir diesen Winter noch ein wenig variiert und, inspiriert von einer Galette-Variante die wir in Frankreich gegessen haben, den üblichen Belag mit Münsterkäse und Birne ergänzt. Wird auf jeden Fall wiederholt!

Hauptgericht für 2 Personen, Vorspeise für 4 Personen
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten

200g Mehl (wir nehmen 100g Weissmehl und 100g Vollkornmehl)
125ml Wasser
2 EL Öl
1 TL Salz

180g Sauerrahm
4 Tranchen Bratspeck
1 Birne
1 kl. Münsterkäse
Salz, Pfeffer

Backofen auf 220°C vorheizen.

In einer Schüssel das Mehl mit dem Salz vermischen. Wasser und Öl zugiessen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn der Teig zu klebrig sein sollte, noch ein wenig Mehl dazu geben.

Den Teig auf die Grösse eines Backblechs dünn auswallen. Wir wallen den Teig am Ende direkt auf dem Backpapier aus, da lässt er sich ohne zu reissen bequem auf das Backblech legen.

Sauerrahm gleichmässig auf dem Teig verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Specktranchen auf den Flammkuchen legen. Die Birne und Münsterkäse jeweils vierteln und in Scheiben schneiden. Beides gleichmässig auf dem Flammkuchen verteilen.

Ca. 20 Minuten in der untere Hälfte des Ofens backen bis der Käse oder Teig sich leicht bräunen.