Rote Bete mit Mandel-Feta-Kruste

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Bis vor wenigen Jahren war Rote Bete ein Gemüse, das ich nie selbst gekauft hätte. Dann hatten wir ein Gemüseabo, bei dem jede Woche ein Korb mit frischem Bio-Gemüse direkt vom Bauernhof geliefert wird. Den Inhalt aussuchen konnte man sich nicht. Ja, und dann waren da plötzlich zwei grosse rot-violette Knollen daheim im Kühlschrank, mit denen man irgendetwas anfangen musste.
Obwohl Rote Bete immer noch nicht zu meinen Lieblingsgemüsesorten zählt, gibt es inzwischen 2-3 Rezepte, bei denen ich sie wirklich gerne esse.
Und dass sie voll von Mineralstoffen, Vitamin C und Folsäure ist, ist besonders im Winter auch keine schlechte Sache. 🙂

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

800 g Rote Bete
2 Äpfel
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
2 EL Honig
150 ml Gemüsebouillon
60 g Mandeln
60 g Buchweizen
100 g Feta
Thymian
Salz, Pfeffer

Die Rote Bete und die Äpfel putzen und würfeln. Zwiebeln abziehen und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Rote Bete, Äpfel und Zwiebel darin andünsten. Den Honig dazu fügen und das Gemüse etwas karamellisieren.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen und alles zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten bissfest garen.

In der Zwischenzeit Backofen auf 200°C vorheizen. Mandeln grob hacken und mit dem Buchweizen zusammen in einer kleinen Pfanne anrösten. Den Feta würfeln.

Das Gemüse mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken, dann in eine Auflaufform füllen. Mit Mandeln, Buchweizen und Feta bestreuen und 10 Minuten um Ofen überbacken.

-Kessy-

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Indian Style: Süsssaure Kichererbsen

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Nachdem unsere Chili-Anbauversuche (Thai-Chilis im Supermarkt kaufen, Kerne in die Erde stecken und schauen, ob etwas dabei raus kommt) im Frühjahr fast zu erfolgreich waren und der Sommer mit acht brusthohen Chilibüschen und einer wahren Chili-Plage geendet hat, sind wir nun schon seit längerem dabei die (inzwischen getrockneten) Chili „abzuarbeiten“. Entweder wird hie und da mal eine ins Essen geschmuggelt oder scharf gekocht. Und bei scharfen Gerichten ist natürlich indisches Essen nicht weit.

Das Resultat dieser Woche demnach: süsssaure indische Kichererbsen und drei Chilischoten weniger!

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: 40 Minuten

Zutaten

2 Dosen Kichererbsen
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Stück frischer Ingwer (ca. 4 cm)
3 kl. rote Chilischoten
4 EL Sonnenblumenöl
2 EL gemahlener Koriander
2 EL gemahlener Kreuzkümmel
300 g gehackten Tomaten (aus der Dose)
2 EL Sumach oder Tamarindenmark
2 EL Zucker
Salz
¼ Bund Koriander

Zwiebeln und Ingwer schälen und fein Würfeln. Chilischoten fein hacken.

Öl in einer grossen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin goldbraun anbraten. Ingwer und Chili dazu geben, Knoblauch hineinpressen. Gemahlenen Koriander und Kreuzkümmel darüber streuen und alles umrühren. Die Tomaten untermischen.

Mit Sumach, Salz und Zucker würzen und offen 10-15 Minuten einkochen lassen.

Die Kichererbsen unter die Tomaten rühren und alles noch ca. 5 Minuten ziehen lassen. Frischen Koriander hacken und untermischen. Dazu schmeckt Naan.

-Kessy-

Quinoa-Feta-Wraps

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Wir versuchen immer noch nach der ganzen Weihnachtsschlemmerei ein wenig leichter zu essen (ausserdem sind immer noch Plätzchen übrig, die noch „abgearbeitet“ werden müssen 😛 ).

Leichter heisst bei uns natürlich auf keinen Fall weniger lecker!

Also gab es bei uns wieder einmal Quinoa-Wraps. Die Zubereitung dauert zwar einen Tick länger, aber das Ergebnis lohnt sich auf jeden Fall. Von den feinen Quinoabällchen könnten wir (mit oder ohne Wrap) Tonnen verdrücken, so gut sind die!

Das Jahr 2013 wurde von der UN übrigens zum „Jahr der Quinoa“ erklärt. Laut Packungsaufdruck kann unser Quinoa allerdings auch noch im 2014 bedenkenlos verwendet werden 😉

Wir haben zudem mal ausprobiert die Tortillas selbst zu machen. Natürlich kann man sich den ersten Schritt auch sparen, indem man einfach fertige Weizentortillas kauft.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde (40 Minuten mit fertigen Tortillas)

Zutaten

200 g Quinoa
400 ml Bouillon
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
200 g Feta
¼ Bund Petersilie
2 Eier
50 g Paniermehl
½ Blattsalat
Salz, Pfeffer

Sauce
200 g Joghurt nature
2 TL Harissa
½ Bund Pfefferminze
Salz

Tortillas
250 g Mehl
1 TL Salz
80 ml neutrales Öl
100 ml Wasser

oder: 8 fertige Weizentortillas

Für die Tortillas 250 g Mehl in einer Schüssel mit 1 Tl Salz mischen. 80 ml neutrales Öl und 100 ml lauwarmes Wasser unterrühren.
Dann den Teig ca. 5 Min. glatt kneten. Teig abgedeckt 30 Min. ruhen lassen.

Teig in 12 Portionen teilen und so dünn wie möglich zu runden Fladen ausrollen.
Fladen nacheinander in eine unbeschichtete (!) Pfanne legen und bei starker Hitze auf jeder Seite ca. 1 Min. ausbacken.

Gebackene Fladen übereinandergelegt in ein feuchtes Küchentuch wickeln und im heißen Ofen bei 100 Grad warm halten (Umluft nicht empfehlenswert).

Quinoa in der Bouillon aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd ziehen und noch 5 Minuten ziehen lassen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Notfalls Restflüssigkeit abgiessen.

Zwiebeln, Knoblauch und Petersilien fein hacken. Feta fein zerbröseln. Alles mit dem Quinoa in einer Schüssel mischen. Eier, Paniermehl sowie etwas Salz und Pfeffer beigeben und alles zu einer geschmeidigen Masse kneten.
Masse zu walnussgrossen Kugeln formen.

Salat in Streifen schneiden und beiseite stellen. Für die Sauce Pfefferminze hacken und mit den restlichen Saucenzutaten mischen und mit Salz abschmecken.
Achtung: wir essen gerne scharf. Die Harissa kann natürlich auch reduziert werden, damit die Sauce milder ist.

Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Quinoabällchen rundherum anbraten bis sie goldbraun sind (ca. 5 Minuten).

Zum Servieren die Tortillas mit den Quinoabällchen, Salat und Sauce füllen.

-Kessy-

Knuspermüsli mit Nüssen und Honig

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Da man ja nicht nur am Abend gut essen soll, sondern am besten direkt morgens damit anfängt, 🙂 widmen wir uns heute mal dem Frühstück. Wir sind vor ca. 1 ½ Jahren dazu übergegangen unser Müsli selbst zu machen. In gekauftem Müsli verstecken sich oft viel Zucker und sonstige Zusatzstoffe. Knuspriges Müsli selbst zuzubereiten ist wirklich einfach, mindestens genauso lecker und man weiss was drin ist.

Wir variieren je nach Lust und Laune die Nusssorten und die Trockenfrüchte. Zu Weihnachten haben wir ein wenig Lebkuchengewürz, Cranberries und kleine Schokowürfel hinein gemischt, im Sommer essen wir das Müsli mit frischen Beeren.

Ca. 10 Portionen (2 Einmachgläser à 1 L)
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten, + 20 Minuten backen

Zutaten

150 g Haferflocken
150 g Sojaflocken
80 g Nüsse (z.B. Walnüsse, Pekannüsse, Haselnüsse)
80 g Mandelblättchen
25 g Pinienkerne
2 TL Zimt
120 g flüssiger Honig
3 EL Öl
100 g Trockenfrüchte

Nüsse grob hacken. Mit allen Zutaten ausser den Trockenfrüchten in einer grossen Schüssel mischen.

Gleichmässig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Bei 175°C in der Ofenmitte unter gelegentlichem Wenden (ca. 2-3x) backen. Abkühlen lassen.

Trockenfrüchte klein schneiden und unter das Müsli mischen. In einer gut schliessenden Dose oder einem Einmachglas aufbewahren.

-Kessy-

Überbackenes Fladenbrot mit Weisskohl, Feta und Tomaten

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Nachdem wir gestern beschrieben haben, wie man ein türkisches Fladenbrot selbst backt, kommt hier die Auflösung für welches Rezept wir das Brot überhaupt benötigt haben.

Vielleicht wird es euch überraschen, dass es sich nicht um ein orientalisches oder mediterranes Gericht handelt, sondern dass wir das Fladenbrot mit einem eher „altmodischen“ Gemüse kombinieren: Weisskohl.

Heute eher in „Oma’s Küche“ zu finden, ist Weisskohl ein unterschätztes Gemüse. Dabei enthalten 100 g roher Kohl genauso viel Vitamin C wie 100 ml frisch gepresster Orangensaft – ideal für die Wintermonate.

Also Leute, esst mehr Weisskohl und bleibt gesund! 🙂

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zutaten

1 grosses Fladenbrot / Pide
700 g Weisskohl
2 EL Olivenöl
280 g Tomaten aus dem Glas (gehackt und geschält)
150 g Feta
8 getrocknete Tomaten
200 g Sauerrahm
Salz, Pfeffer

Die äusseren Blätter vom Weisskohl entfernen und den Kohl vierteln. Den Strunk herausschneiden und den Kohl in sehr dünne Streifen schneiden. Das Öl mit 2 EL Wasser in einer Pfanne erhitzen und den Weisskohl bei geschlossenem Deckel ca. 5-8 Minuten bissfest garen.

Feta mit einer Gabel zerdrücken, die getrockneten Tomaten fein schneiden und beides mit dem Sauerrahm verrühren und mit den Gewürzen abschmecken.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen.
Fladenbrot waagerecht halbieren und mit dem Feta-Sauerrahm bestreichen. Den Weisskohl darüber verteilen. Die gehackten Tomaten auf dem Weisskohl verteilen.

Jeweils eine Brothälfte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 20 Minuten überbacken.

-Kessy-

Gebackene Süsskartoffeln mit Ziegenkäse und frischen Feigen

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In Basel scheint schon seit 3 Wochen fast ununterbrochen die Sonne, während es letzte Woche in Teilen des Nahen Ostens geschneit hat. Verkehrte Welt sozusagen. Passend dazu und im Kontrast zu Plätzchenbacken und Co. haben wir wieder einmal ein Rezept aus Ottolenghi’s „Jerusalem“ ausprobiert.
Und wer weiss, während wir hier in orientalischen Aromen schwelgen und von wärmeren Tagen träumen, sitzt vielleicht in diesem Moment irgendjemand in Israel und taucht vergnüglich ein Stück Brot ins Fondue…

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit ca. 15 Minuten, + 25 Minuten backen

Zutaten

1 kg Süsskartoffeln
5 EL Olivenöl
3 EL Balsamico-Sirup
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten
6 frische, reife Feigen
150 g weicher Ziegenkäse, z.B. Chavroux
Fleur de Sel, Pfeffer

Den Backofen auf 240°C vorheizen.

Die Süsskartoffeln waschen, der Länge nach halbieren und die Hälften in Spalten schneiden. In einer Schüssel mit 3 EL Olivenöl, 2 TL Salz und etwas Pfeffer mischen (Wir geben die Spalten und die Gewürze immer in einen Frischhaltebeutel und schütteln dann ein paar Mal kräftig. So sind die Gewürze perfekt verteilt.) Die Spalten mit der Schale nach unten auf einem Backblech verteilen und 25 Minuten im Ofen rösten, bis sie weich sind, aber nicht zerfallen.

Das restliche Öl in einem kleinen Topf erhitzen. Frühlingszwiebeln der länge nach halbieren und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Mit den fein geschnittenen Chilischoten bei mittlerer Hitze ca. 4-5 Minuten anbraten.
Mitsamt dem Öl auf den Süsskartoffeln verteilen. Die Feigen vierteln, den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und beides zwischen den Kartoffelspalten anordnen. Das Ganze mit Balsamico-Sirup beträufeln.

Das Gericht lauwarm servieren.

-Kessy-

Grünes Fast Food / Quinoa-Kichererbsen-Salat mit Avocado

Schnelles Essen muss nicht immer ungesund sein. Im Gegenteil: dieser Salat ist schnell wie der Blitz zubereitet und ist zudem noch sehr gesund und sättigend.

Zugegeben, auf den ersten Blick läuft einem nicht gerade das Wasser im Mund zusammen, wenn man die Zutaten durchliest. Die erste Reaktion von Peter war: „Und das soll schmecken? Das klingt so… gesund…“  Wobei „gesund“ hier nicht unbedingt positiv gemeint war :-).

Die Frage nach einem Nachschlag war dann eigentlich Antwort genug: ja, das ganze grüne Zeugs schmeckt durchaus und in dieser Mischung sogar ganz wunderbar!
Klingt komisch, ist aber so.

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2 Portionen
Zubereitungszeit: 5 Minuten

Zutaten

100g Quinoa, vorgekocht
1 Dose Kichererbsen, abgegossen
Ca. 3-4 Blätter Grünkohl
2 Avocados
3 EL Balsamico-Essig
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Ich koche den Quinoa meist am Vorabend nebenbei, oder morgens während des Frühstücks. Natürlich kann man ihn auch direkt frisch machen (auf 100g Quinoa ca. 200ml Wasser oder Bouillon giessen, aufkochen und 10-15 Minuten köcheln lassen) und lauwarm in den Salat geben.

Den Grünkohl roh in kleine Streifen schneiden. Mit Quinoa und Kichererbsen in einer grossen Schüssel vermengen. Die Avocados halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Teelöffel in kleinen Stücken ausschaben und zum Salat geben.

Balsamico und Öl dazugeben, alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

-Kessy-

Chapati mit Dal und Gurken-Dip

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Was hilft, um sich von den Minusgraden draussen abzulenken? Genau: sich warme Gedanken machen und indisch Kochen 🙂

Und mit dem passenden Soundtrack und Hüftschwung geht es noch viel besser: „Jai Ho“ Slumdog Millionaire OST

4 Portionen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

Chapati
200g Weissmehl
150g Vollkornmehl
1 TL Salz
50g Joghurt, nature
2dl warmes Wasser
1 TL Sesam
1 EL Sonnenblumenöl

Dal
1 EL Koriandersamen
1 EL Kreuzkümmel
1 EL Sonnenblumenöl
200g rote Linsen
750ml Bouillon

Dip
½ Gurke
180g Joghurt, nature
½ TL Kreuzkümmel
Ca. 6 Blätter Pfefferminze, gehackt
Salz, Pfeffer

Für die Chapati Mehl und Salz mischen. Warmes Wasser und Joghurt dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Sesam und Öl dazugeben und nochmals durchkneten.

Aus dem Teig einen Fladen formen uns mit dem Messer in 6 Teile teilen.  Aus dem Teigstücken jeweils eine Kugel formen und zu einem flachen (ca. 2 mm) runden Fladen auswallen. In einer unbeschichteten (!)* Pfanne ohne Fettzugabe bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten beidseitig braten, bis die Chapati leicht gebräunt sind.

Für den Dal Koriander und Kreuzkümmel in Öl kurz dünsten. Linsen dazugeben und ca. 1-2 Minuten mitdünsten. Bouillon angiessen und bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten einkochen lassen.

Für den Dip die Gurke raffeln. Gurke, Joghurt, gehackte Minze und Kümmel vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ein paar Minuten durchziehen lassen.

Chapati mit Dal und Dip servieren.

-Kessy-

*Wir haben die Chapati die ersten Male in einer beschichteten Pfanne zubereitet, bis wir uns diese dann ruiniert haben. Die Pfanne wird durch die lange Hitze ohne Fett/Flüssigkeit sehr in Anspruch genommen und bei uns hat sich nach dem 3. Mal das Teflon allmählich abgelöst. Mag sein, dass es auch nicht die hochwertigste Teflon-Pfanne war, aber seit wir eine unbeschichtete Pfanne verwenden, gelingen die Chapati problemlos und die Pfanne übersteht es auch.

Taboulé

Diesen Salat haben wir dieses Jahr während unserer Ferien in der Bretagne für uns entdeckt. Da wir keine Lust hatten unbedingt jeden Tag Essen zu gehen (nicht dass an französischem Essen irgendetwas auszusetzen wäre – ich träume immer noch von den leckeren Galette!) oder zumindest nicht zweimal täglich, haben wir uns über Mittag oft mit kleinen Fertigsalaten, nebst dem obligatorischen Baguette*, über Wasser gehalten.

Eine bei uns besonders beliebte Zwischenmahlzeit, die es wortwörtlich auch fast an jeder Ecke gab, war Taboulé, ein arabischer Salat mit Couscous oder Bulgur.

Der dürfte doch gar nicht so schwierig nachzumachen sein, haben wir uns nach unserer Heimreise gedacht. Und tatsächlich: die Zubereitung dauert kaum 15 Minuten und das Ergebnis ist wirklich super lecker.

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4 Portionen
Zubereitungszeit: 15 Minuten

Zutaten

250g Couscous oder Bulgur
400ml Gemüsebouillon
1 Zwiebel
4 Tomaten
½ Salatgurke
1 Bund Petersilie
1 Bund Minze
10 Oliven
1 Zitrone
2 Zehen Knoblauch
5 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Bulgur oder Couscous in eine grosse Salatschüssel geben. Die Bouillon aufkochen und über den Couscous giessen. Zitrone auspressen und den Saft dazu geben. Alles mischen und ca. 10 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit für das Dressing Zwiebel, Knoblauch und Kräuter fein hacken. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel mischen.

Tomaten und Gurke klein würfeln sowie die Oliven grob hacken. Alles mit in die Salatschüssel geben und mischen. Das Dressing dazu schütten und gleichmässig unterrühren. Noch ein paar Minuten durchziehen lassen und dann bon appetit!

Im Kühlschrank hält sich der Salat auch gut bis zum nächsten Tag.

-Kessy-

* Eine kleine Beobachtung am Rande: ich persönlich dachte eigentlich es wäre ein Klischee, dass die Franzosen alle mit einem Baguette unter dem Arm herumlaufen. Nachdem wir zwei Wochen lang in diversen britannischen und normannischen Bäckereien und Cafés gefrühstückt haben, kann ich jedoch bestätigen: jede zweite Person verlässt tatsächlich mit einem Baguette den Laden, welches einem nur mit einer kleinen Papierserviette in die Hand gedrückt wird und nicht etwa in einer länglichen Tüte, wie in der Schweiz oder in Deutschland üblich 🙂