Dunkle Schoko-Bananen-Cupcakes mit Pekannüssen

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Mein Vater liebt dunkle Schokolade und Bananen. Glücklicherweise lassen sich diese beiden Komponenten auch wunderbar miteinander kombinieren. Was lag also näher, als zu seinem Geburtstag Cupcakes aus dunkler Schokolade und Bananen zu machen. Die Cupcakes werden noch mit ein paar Pekannüssen ergänzt und das Schoko-Bananenaroma im Frosting wiederholt.

Meinem Vater hat es geschmeckt und wir anderen? Wir haben uns selig mümmelnd über seinen Geburtstag gefreut. 🙂

12 Cupcakes

Zutaten:

Cupcakes
1 grosse, überreife Banane
125 ml Milch
85 ml Sonnenblumenöl
1 TL Vanillepaste
1 Ei
120 g Zucker
160 g Mehl
4 EL Kakaopulver
½ TL Natron
½ TL Backpulver
1 Prise Zimt
1 Prise Salz
100 g dunkle Schokolade
30 g Pekannüsse

Frosting
100 g Butter, weich
1 überreife Banane, zerdrückt
1 TL Vanillepaste
2 EL Kakaopulver
130 g Puderzucker
200 g Mascarpone
1 Prise Salz

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

In einer mittelgrossen Schüssel die Banane mit einer Gabel gut zerdrücken. Milch, Öl, Vanillepaste, Ei und Zucker gut einrühren.

In einer grossen Schüssel das Mehl mit Kakao, Natron, Backpulver, Salz und Zimt mischen.
In der Mitte eine kleine Mulde formen und die Bananenmilch hineinschütten. Kurz mischen bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben.
Die Schokolade und die Pekannüsse fein hacken und vorsichtig unter den Teig heben.

Papierförmchen in eine Muffinform setzen und diese zu ca. 2/3 mit Teig füllen.
Für 15 bis 20 Minuten backen oder bis ein Zahnstocher sauber wieder heraus kommt.
Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Für das Frosting die Butter und die Mascarpone ca. 5 Minuten mit dem Mixer aufschlagen. Die zerdrückte Banane, Vanillepaste und Salz hinzufügen und einrühren. Puderzucker und Kakaopulver dazu geben und weitere 2 Minuten gut mixen. ½ Stunde kühl stellen, dann mit einer Spritztüte auf den Cupcakes verteilen.

-Kessy-

Pide / Fladenbrot

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Was macht man, wenn man für ein Gericht ein grosses Fladenbrot benötigt und diese im Supermarkt dem Weihnachtsgebäck zum Opfer gefallen sind?

a)      Ganz doll traurig sein und etwas anderes kochen.
b)      Alle Supermärkte der Umgebung abklappern.
c)      Tapfer sein und das Fladenbrot einfach selbst backen.

In unserem Fall hat Peter laut „Tschakka!“ gerufen, sich in die Hände gespuckt (beides zum Glück nicht wörtlich) und Option c) in Angriff genommen.

Für welches Menü wir das Fladenbrot überhaupt gebraucht haben, erfahrt ihr morgen.

Zutaten für 2 grosse Fladenbrote

800 g Weissmehl
200 g Vollkornmehl
150 ml Milch
400 ml Wasser
42 g Hefe
20 g Salz
1 TL Zucker
3 EL Öl
3 EL Butter
Sesam
Kümmel

Die Hefe in ca. 50 ml lauwarmer Milch auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Vertiefung in die Mitte drücken und die Hefe-Milch und den Zucker hinein geben. Einen Teil des Mehls vom Rand darüber stäuben und zu einem Vorteig verrühren. Den Teig ca. 15 Minuten ruhen lassen.

Die restliche Milch, Salz und das Wasser mit zum Vorteig in die Schüssel geben. Sehr gut durchkneten bis der Teig gleichmässig ist, nicht mehr klebt und sich von der Schüsselwand löst. Bei Bedarf noch ein wenig Wasser dazugeben.

Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und ca. 30-40 Minuten gehen lassen.
Anschliessend den Teig in zwei Teile teilen und daraus grosse Fladen formen. Auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech legen und die Oberfläche mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzen.

Die Butter schmelzen und mit dem Öl vermengen. Die Fladenbrote damit bestreichen und mit Sesam und Kümmel bestreuen.

Die Brote nochmals 10 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 220°C vorheizen.
Pide in der Mitte des Ofens ca. 10-15 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Die Fladenbrote lassen sich auch gut einfrieren.

-Kessy-

In der Weihnachtsbäckerei Teil 2: Christstollen

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Nach dem Plätzchen-Marathon vom letzten Wochenende haben wir uns nochmals die Ärmel hochgekrempelt und Teil 2 der Weihnachtsbäckerei in Angriff genommen. Diesmal: Christstollen, und zwar in der klassischen Variante, das heisst mit Rosinen und Zitronat aber ohne Marzipan und auch nicht so quietschsüss, sondern eher an ein Früchtebrot erinnernd.

Obwohl ich in Düsseldorf aufgewachsen bin, kommt meine Familie ursprünglich aus dem Erzgebirge. Das heisst ich habe den Christstollen quasi schon mit der Muttermilch aufgenommen und deshalb darf er auch keinesfalls zur Weihnachtszeit fehlen. Nachdem wir den Stollen jahrelang immer extra bei einer Bäckerei im Erzgebirge bestellt haben, haben wir uns letztes Jahr zum ersten Mal selbst daran gewagt und „Tadaaaa!“ – die Zeit der Stollenautonomie ist offiziell eingeläutet 🙂

Die Zubereitung ist nicht besonders schwierig, allerdings sollte man Geduld mitbringen, da relativ lange Zieh- und Ruhezeiten benötigt werden.

6 Stück à ca. 500g
Zubereitungszeit: 1.5 Stunden, + ca. 24 Stunden ziehen lassen, + ca. 2.5 Stunden gehen lassen, + ca. 40 Minuten backen

Zutaten

200 g Mandeln, gehackt
600 g Rosinen
150 g Zitronat
50 g Orangeat
80 ml Rum
250 ml Milch
80 g Hefe
1 kg Mehl
120 g Zucker
650 g Butter
4 TL Salz
5 g abgeriebene Zitronenschale
1 Vanilleschote
1 Msp. Muskat
2 Msp. Lebkuchengewürz
4 Msp. Zimt

Glasur:
100 g Butter
Zucker zum Wenden
Puderzucker zum Bestäuben

Am Vortag die gehackten Mandeln mit Rosinen, Zitronat, Orangeat und Rum mischen. Ca. 24 Stunden ziehen lassen.

Am Zubereitungstag die Milch leicht erwärmen. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Mit 500 g Mehl zu einem glatten Vorteig kneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort auf das Doppelte aufgehen lassen (ca. 1 Stunde).

Butter, Zucker, Salz, Zitronenschale und Gewürze sowie das restliche Mehl zum Teig geben. Gut kneten, bis der Teig gleichmässig und glatt ist. Zugedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

Die Rum-Früchte mit den Mandeln darunter kneten. Den Teig in 6 gleich grosse Stücke teilen und zu länglichen Laiben formen. Die Laibe auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Stollen in der Ofenmitte ca. 40 Minuten backen.

Für die Glasur Butter schmelzen. Die noch heissen Stollen damit bestreichen und sofort in Zucker wenden (Vorsicht, sie brechen hier noch relativ leicht!).
Abkühlen lassen und in Frischhaltefolie einwickeln. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen. Gekühlt ist der Stollen ca. 2 Wochen haltbar.

Einen schönen 3. Advent!
-Kessy-