Fattoush mit Quinoa und Feta

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Liebe Leute, wir sind wieder zurück! Wir haben eine wunderschöne Woche in Jordanien verbracht und möchten natürlich nicht nur Rezepte, sondern auch ein paar Reisetipps teilen. Hier also unsere Top 5:

  • Die Felsenstadt Petra im Süden Jordaniens: wirklich eindrücklich und wunderschön. Die Stadt wurde vor 200 Jahren von einem Basler wiederentdeckt, leider gab es für uns trotzdem keinen „Heimatstadt-Rabatt“…
  • Das Tote Meer: in Wasser waten, Knie anziehen oder ganz hinlegen und wie ein kleiner Korken auf dem Wasser dümpeln. Macht Spass und ist sogar noch gut für die Haut.
  • Die Zitadelle und das Amphitheater in Amman: nicht umsonst wird Amman das „Rom des Nahen Ostens“ genannt. Statt Eiscreme empfiehlt sich hier allerdings eher der Falafel-Stand.
  • Souq: auf dem Lebensmittel-Souq in Amman frische Granatäpfel kaufen. Die schmecken himmlisch, machen aber viel Sauerei 😉 Ausserdem kann man sich hier mit allerlei feinen Gewürzen wie Sumach, Za’atar usw. eindecken.
  • Arabischer Kochkurs: Kochen wie bei Grossmuttern mit Maria vom „Beit Sitti“. Unser Kurs fand auf der Terrasse des Restaurants mit Blick über Amman statt. Info und Anmeldung unter www.beitsittijo.com

Kockkurs_Beit_Sitti

Womit wir auch schon beim Thema wären, denn wir haben auf unserer Reise nicht nur geschlemmt und die arabische Küche genossen, sondern euch natürlich auch ein paar Rezepte mitgebracht, die wir, sobald wir sie daheim nachgekocht haben, gerne vorstellen.

Heute: ein traditioneller Fattoush (Tomaten-Brot-Salat) ergänzt mit Quinoa und Feta.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

50 g Quinoa
½ Fladenbrot oder 4 Scheiben Toast
30 ml Olivenöl zum Bestreichen des Brotes
Fleur de Sel
4 Tomaten
1 Gurke
100 g Feta
1 kleine rote Zwiebel
4 EL gehackter Koriander
2 EL gehackte Minze
2 EL gehackte Petersilie
2 Knoblauchzehen
1 EL Zitronensaft
70 ml Olivenöl (Dressing)
1 EL Essig
1 EL Sumach
Salz, Pfeffer

Backofen auf 180°C vorheizen.
Quinoa mit Wasser aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis er gar ist. Dann abgiessen und gut abtropfen lassen.

Das Fladenbrot waagerecht halbieren. Die Brotscheiben mit etwas Olivenöl bepinseln und mit dem Fleur de Sel bestreuen. Die Scheiben auf ein Backblech legen und erst 5 Minuten von der einen Seite, dann nochmals 5 Minuten von der anderen Seite backen. Das Brot sollte trocken und knusprig sein. Anschliessend aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und in mundgerechte Stück schneiden oder brechen.

Die Tomaten, Gurke und Feta in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Die Zwiebel in dünne Ringe schneiden, Kräuter hacken und den Knoblauch pressen. Alles in die Salatschüssel geben.
Quinoa und Brotstückchen vorsichtig unterheben.

Aus dem übrigen Olivenöl, Essig, Zitronensaft ein Dressing anrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, über den Salat geben und gut mischen. Vor dem Servieren Salat grosszügig mit Sumach bestreuen.

-Kessy-

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Quinoa-Feta-Wraps

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Wir versuchen immer noch nach der ganzen Weihnachtsschlemmerei ein wenig leichter zu essen (ausserdem sind immer noch Plätzchen übrig, die noch „abgearbeitet“ werden müssen 😛 ).

Leichter heisst bei uns natürlich auf keinen Fall weniger lecker!

Also gab es bei uns wieder einmal Quinoa-Wraps. Die Zubereitung dauert zwar einen Tick länger, aber das Ergebnis lohnt sich auf jeden Fall. Von den feinen Quinoabällchen könnten wir (mit oder ohne Wrap) Tonnen verdrücken, so gut sind die!

Das Jahr 2013 wurde von der UN übrigens zum „Jahr der Quinoa“ erklärt. Laut Packungsaufdruck kann unser Quinoa allerdings auch noch im 2014 bedenkenlos verwendet werden 😉

Wir haben zudem mal ausprobiert die Tortillas selbst zu machen. Natürlich kann man sich den ersten Schritt auch sparen, indem man einfach fertige Weizentortillas kauft.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde (40 Minuten mit fertigen Tortillas)

Zutaten

200 g Quinoa
400 ml Bouillon
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
200 g Feta
¼ Bund Petersilie
2 Eier
50 g Paniermehl
½ Blattsalat
Salz, Pfeffer

Sauce
200 g Joghurt nature
2 TL Harissa
½ Bund Pfefferminze
Salz

Tortillas
250 g Mehl
1 TL Salz
80 ml neutrales Öl
100 ml Wasser

oder: 8 fertige Weizentortillas

Für die Tortillas 250 g Mehl in einer Schüssel mit 1 Tl Salz mischen. 80 ml neutrales Öl und 100 ml lauwarmes Wasser unterrühren.
Dann den Teig ca. 5 Min. glatt kneten. Teig abgedeckt 30 Min. ruhen lassen.

Teig in 12 Portionen teilen und so dünn wie möglich zu runden Fladen ausrollen.
Fladen nacheinander in eine unbeschichtete (!) Pfanne legen und bei starker Hitze auf jeder Seite ca. 1 Min. ausbacken.

Gebackene Fladen übereinandergelegt in ein feuchtes Küchentuch wickeln und im heißen Ofen bei 100 Grad warm halten (Umluft nicht empfehlenswert).

Quinoa in der Bouillon aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd ziehen und noch 5 Minuten ziehen lassen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Notfalls Restflüssigkeit abgiessen.

Zwiebeln, Knoblauch und Petersilien fein hacken. Feta fein zerbröseln. Alles mit dem Quinoa in einer Schüssel mischen. Eier, Paniermehl sowie etwas Salz und Pfeffer beigeben und alles zu einer geschmeidigen Masse kneten.
Masse zu walnussgrossen Kugeln formen.

Salat in Streifen schneiden und beiseite stellen. Für die Sauce Pfefferminze hacken und mit den restlichen Saucenzutaten mischen und mit Salz abschmecken.
Achtung: wir essen gerne scharf. Die Harissa kann natürlich auch reduziert werden, damit die Sauce milder ist.

Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Quinoabällchen rundherum anbraten bis sie goldbraun sind (ca. 5 Minuten).

Zum Servieren die Tortillas mit den Quinoabällchen, Salat und Sauce füllen.

-Kessy-

Grünes Fast Food / Quinoa-Kichererbsen-Salat mit Avocado

Schnelles Essen muss nicht immer ungesund sein. Im Gegenteil: dieser Salat ist schnell wie der Blitz zubereitet und ist zudem noch sehr gesund und sättigend.

Zugegeben, auf den ersten Blick läuft einem nicht gerade das Wasser im Mund zusammen, wenn man die Zutaten durchliest. Die erste Reaktion von Peter war: „Und das soll schmecken? Das klingt so… gesund…“  Wobei „gesund“ hier nicht unbedingt positiv gemeint war :-).

Die Frage nach einem Nachschlag war dann eigentlich Antwort genug: ja, das ganze grüne Zeugs schmeckt durchaus und in dieser Mischung sogar ganz wunderbar!
Klingt komisch, ist aber so.

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2 Portionen
Zubereitungszeit: 5 Minuten

Zutaten

100g Quinoa, vorgekocht
1 Dose Kichererbsen, abgegossen
Ca. 3-4 Blätter Grünkohl
2 Avocados
3 EL Balsamico-Essig
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Ich koche den Quinoa meist am Vorabend nebenbei, oder morgens während des Frühstücks. Natürlich kann man ihn auch direkt frisch machen (auf 100g Quinoa ca. 200ml Wasser oder Bouillon giessen, aufkochen und 10-15 Minuten köcheln lassen) und lauwarm in den Salat geben.

Den Grünkohl roh in kleine Streifen schneiden. Mit Quinoa und Kichererbsen in einer grossen Schüssel vermengen. Die Avocados halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Teelöffel in kleinen Stücken ausschaben und zum Salat geben.

Balsamico und Öl dazugeben, alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

-Kessy-