Panna Cotta mit Rhabarbermus und Erdbeeren

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Der Mai ist so ein Monat in dem viel Obst und Gemüse Saison hat, welches nur frisch wirklich gut schmeckt, wie z.B. Spargel, Rhabarber und Erdbeeren. Ich persönlich habe dann die Tendenz, diese Dinge in rauen Mengen zu konsumieren, bis es mir wirklich aus den Ohren kommt und ich den Rest des Jahres dazu brauche, um wieder Appetit darauf zu bekommen.
Ausser bei Erdbeeren, die würde ich am liebsten ganzjährig kiloweise verschlingen.
Praktischerweise passen Rhabarber und Erdbeeren ganz wunderbar zusammen – also schlagen wir mit diesem herrlichen und einfach zubereiteten Dessert gleich zwei „Saison-Fliegen“ mit einer Klappe 🙂

Dessert für 4 Personen (4 Schälchen à 200 ml)
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, + 4 Stunden kühlen

Zutaten

Panna Cotta
500 ml Halbrahm
50 g Zucker
1 Vanilleschote
4 Blatt Gelatine

Rhabarbermus
150 g Rhabarber
2 EL Honig
100 ml Wasser

4 Erdbeeren

Für die Panna Cotta die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Rahm mit dem Zucker aufkochen. Die Vanilleschote halbieren, das Mark herauskratzen und in den Rahm geben.

Gelatine ausdrücken und unter Rühren im Rahm auflösen. Rahm in kleine Schälchen füllen und mindestens 4 Stunden kühl stellen, damit das Dessert fest wird.

Den Rhabarber schälen und in grobe Stücke schneiden. Mit dem Wasser und dem Honig in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfällt.
Abkühlen lassen und später mit dem Pürierstab zerkleinern.

Kurz vor dem Servieren gleichmässig auf der Panna Cotta verteilen. Das Ganze mit ein paar frischen Erdbeeren dekorieren.

-Kessy-

Pesto-Frischkäse-Lachs mit überbackenem Spargel

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Kennt ihr das: eigentlich hat man garnichts Richtiges im Kühlschrank und man fängt an die Reste zu kombinieren und plötzlich hat man ein Resultat, von dem man denkt „Hey lecker, das machen wir jetzt immer so!“?
So geschehen an diesem Wochenende. Am Freitag hat uns im Laden ein Bund grüner Spargel angelacht, den wir dann gekauft haben ohne so recht zu wissen, was wir schlussendlich damit zubereiten wollten.
Wenn uns nichts Besseres in den Sinn gekommen wäre, halt einfach eine Sauce Hollandaise dazu und „Spargel pur“.
Zu Hause fiel uns ein, dass wir noch ein Stück Lachsfilet eingefroren hatten. Hmmm… Spargel und Lachs? Sollte passen. Und sonst? Da ist noch eine angefangene Packung Frischkäse und ein Glas Pesto. Das machen wir auf den Lachs! Und den Spargel? Den könnten wir mit dem Parmesan, der weg muss, überbacken. Ja und wenn der Ofen einmal an ist, können wir auch grad den Lachs mit hinein stellen.
Und das Resultat? Sagen wir mal so – wir haben uns nach den ersten paar Bissen einen High Five gegeben 😉

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

600 g Lachsfilet, ohne Haut
ca. 20 g Mehl
4 EL grünes Pesto
4 EL Frischkäse
1 kg grüner Spargel
50 g Butter, geschmolzen
150 g Parmesan
Salz, Pfeffer

Den Spargel waschen und das holzige Ende wenn nötig abschneiden. In einen Topf mit reichlich Salzwasser geben und zum kochen bringen. Ca. 8 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit das Lachsfilet waschen, trockentupfen und in vier gleich grosse Stücke schneiden.

Die Lachsstücke in etwas Mehl wenden und dann in einer Pfanne rundum anbraten, insgesamt 8-10 Minuten oder bis der Lachs leicht gebräunt ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ofen auf 240° C Grillstufe vorheizen.

Den Spargel abgiessen und in eine Auflaufform legen. Mit der geschmolzenen Butter übergiessen und den Parmesan darüber reiben. Mit gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Den Lachs ebenfalls in eine ofenfeste Form geben. Auf jedes Lachsstück einen EL Frischkäse und einen EL Pesto geben und leicht verstreichen.

Beide Formen nebeneinander auf ein Backblech stellen und in der oberen Ofenhälfte ca. 7 Minuten überbacken.

-Kessy-

Hummus mit Feta und selbstgemachtem Pitabrot

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So, heute gibt es mal wieder ein Rezept von uns. Wir hoffen, ihr hattet alle schöne Ostern und habt gut geschlemmt! In den letzten beiden Wochen haben wir zwar viel gekocht und auch fotografiert, aber zum Rezepte posten hat uns dann doch die Zeit gefehlt.

Über Ostern haben wir erst bei Peter’s Eltern und dann bei meinen Eltern gut gegessen und jeweils einen gemütlichen Abend verbracht und am letzten Wochenende war eine Freundin aus Kindergartenzeiten zu Besuch, zu der im letzten Jahr nach über 25 Jahren wieder Kontakt entstanden ist. Also haben wir ihr Basel gezeigt und den besten Schokoladen-Laden für Mitbringsel empfohlen.
Wie üblich, ist es mir sehr schwer gefallen, diesen Laden zu verlassen ohne für mich selbst etwas zu kaufen. Da wir zur Zeit aber eine ganze Schublade voller Schokolade und sonstigem Süsskram daheim haben, wurden meine Argumente und mein Schmollen kurzerhand ignoriert und ich wurde von Monsieur unverrichteter Dinge wieder aus dem Laden heraus bugsiert… 😦

Nach dem wir also in den letzten Wochen viel Osterlamm & Co. sowie einen beträchlichen Teil des Inhalts besagter Schublade verputzt hatten, war es Zeit für etwas Leichteres. Also gibt es bei uns (surprise, surprise) mal wieder etwas Vegetarisches aus dem Nahen Osten.

Natürlich könnt ihr für dieses Rezept auch einfach Fladenbrote kaufen und die knapp 2 Stunden Zubereitungszeit auf nur 15 Minuten verkürzen. Das Selbermachen der Pitabrote lohnt sich aber auf jeden Fall und wenn ihr einmal dabei seid, könnt ihr direkt ein paar mehr machen (sie lassen sich gut einfrieren) und zum Beispiel für unseren Döner Deluxe verwenden.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit mit fertigen Pitabroten: 15 Minuten
Zubereitungszeit mit selbstgemachtem Pitabrot: 45 Minuten, + 50 Minuten gehen lassen

Zutaten

Pitabrot
30 g Hefe
200 ml Wasser, warm
1 TL flüssiger Honig
80 g Vollkornmehl
270 g Weissmehl
2 EL Olivenöl
1/2 TL Salz

Alternativ: 4 kleine Fladenbrote, bzw. ein grosses Fladenbrot geviertelt

Hummus
2 Dosen Kichererbsen (à 250g Abtropfgewicht)
6 EL Tahini
6 EL Zitronensaft
4 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
½ Bund gehackte Petersilie
1 TL Kreuzkümmel
6 EL Wasser
Salz, Pfeffer

100 g Feta
½ Bund Petersilie
2 EL Sumach
8 Cocktailtomaten (optional)

Hefe, ¼ des Wassers und den Honig in einer Schüssel verrühren. 5 Minuten ruhen lassen bis sich Bläschen bilden. Beide Mehlsorten, die Hälfte des Öls, Salz und das restliche Wasser dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig mit einem feuchten Tuch zudecken und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig in 4 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Jede Kugel auf ca. 1 cm Dicke flach drücken und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Die Pitabrote mit Wasser bestreichen und nochmals 20 Minuten ruhen lassen.
Backofen auf 220 °C vorheizen und die Fladenbrote in der Ofenmitte 8 Minuten backen.

Für den Hummus die Kichererbsen abtropfen lassen. Tahini, Öl, Knoblauch, Wasser, Zitronensaft, Kräuter und Gewürze dazugeben und pürieren.

Den Hummus auf Tellern anrichten und den Feta darüber bröseln. Die Petersilie hacken und auf dem Hummus verteilen. Das Ganze grosszügig mit Sumach bestreuen und das Fladenbrot dazu reichen.

Dazu schmecken z.B. kleine Cocktailtomaten, Gurkenstücke oder gefüllte Weinblätter.

-Kessy-

Dunkle Schoko-Bananen-Cupcakes mit Pekannüssen

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Mein Vater liebt dunkle Schokolade und Bananen. Glücklicherweise lassen sich diese beiden Komponenten auch wunderbar miteinander kombinieren. Was lag also näher, als zu seinem Geburtstag Cupcakes aus dunkler Schokolade und Bananen zu machen. Die Cupcakes werden noch mit ein paar Pekannüssen ergänzt und das Schoko-Bananenaroma im Frosting wiederholt.

Meinem Vater hat es geschmeckt und wir anderen? Wir haben uns selig mümmelnd über seinen Geburtstag gefreut. 🙂

12 Cupcakes

Zutaten:

Cupcakes
1 grosse, überreife Banane
125 ml Milch
85 ml Sonnenblumenöl
1 TL Vanillepaste
1 Ei
120 g Zucker
160 g Mehl
4 EL Kakaopulver
½ TL Natron
½ TL Backpulver
1 Prise Zimt
1 Prise Salz
100 g dunkle Schokolade
30 g Pekannüsse

Frosting
100 g Butter, weich
1 überreife Banane, zerdrückt
1 TL Vanillepaste
2 EL Kakaopulver
130 g Puderzucker
200 g Mascarpone
1 Prise Salz

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

In einer mittelgrossen Schüssel die Banane mit einer Gabel gut zerdrücken. Milch, Öl, Vanillepaste, Ei und Zucker gut einrühren.

In einer grossen Schüssel das Mehl mit Kakao, Natron, Backpulver, Salz und Zimt mischen.
In der Mitte eine kleine Mulde formen und die Bananenmilch hineinschütten. Kurz mischen bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben.
Die Schokolade und die Pekannüsse fein hacken und vorsichtig unter den Teig heben.

Papierförmchen in eine Muffinform setzen und diese zu ca. 2/3 mit Teig füllen.
Für 15 bis 20 Minuten backen oder bis ein Zahnstocher sauber wieder heraus kommt.
Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Für das Frosting die Butter und die Mascarpone ca. 5 Minuten mit dem Mixer aufschlagen. Die zerdrückte Banane, Vanillepaste und Salz hinzufügen und einrühren. Puderzucker und Kakaopulver dazu geben und weitere 2 Minuten gut mixen. ½ Stunde kühl stellen, dann mit einer Spritztüte auf den Cupcakes verteilen.

-Kessy-

Überbackene Schinken-Lauchröllchen mit Feta

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Jetzt ist wieder die Jahreszeit in der gefühlte 50% der Personen in meinem Umfeld erkältet sind. Das wunderbare Frühlingswetter verleitet schon zu T-Shirt und leichter Kleidung, aber kaum ist man mal nach Sonnenuntergang noch draussen, friert man in seiner Übergangsjacke wie ein Schneider.
Ein ordentlicher Schub an Vitaminen kann an dieser Stelle nicht Schaden, also Gemüsefach im Kühlschrank vollpacken und los geht’s: heute gibt es leckere Lauchröllchen mit Feta und Schinken. Lauch enthält unter anderem Vitamin C, Vitamin K und Folsäure sowie viele Mineralstoffe und Eisen.
In diesem Sinne – lasst es euch schmecken und bleibt gesund!

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Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten, + 30 Minuten backen

Zutaten

3 Lauchstangen (ca. 600 g)
200 g Feta
8 Scheiben Schinken
300 ml Sahne
Ca. 80 g Bergkäse, gerieben, z.B. Gruyère
1 TL Maisstärke
Muskat
Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer

Den Lauch der Länge nach halbieren und gründlich waschen. Jede Stange in ca. 15 cm grosse Stücke schneiden und kurz blanchieren.

Ofen auf 200° C vorheizen.

Den Feta in 8 lange Stücke schneiden. Auf jede Scheibe Schinken ein Stück Feta und etwas Lauch geben, einrollen und in eine Gratinform legen.

Für den Guss, die Sahne mit dem geriebenen Käse und den Gewürzen verquirlen und dann gleichmässig über die Lauchrollen verteilen.

Ca. 20 bis 30 Minuten im Ofen gratinieren, bis die Oberfläche goldbraun ist.

-Kessy-

Mediterraner Flammkuchen mit getrockneten Tomaten und Feta

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Wir haben diese Woche wieder einmal einen unserer allzeit Favoriten gebacken: Flammkuchen. Geschmacklich sonst eher ein Winteressen (besonders in unserer Variante mit Birne und Münsterkäse), haben wir das gute Stück frühlingsfit gemacht und uns eine mediterrane Version ausgedacht. Zugegeben, an Flammkuchen erinnert nur noch der Teig, aber so genau nehmen wir es nicht, dann das Ergebnis war zum Fingerschlecken 🙂

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Hauptgericht für 2 Personen, Vorspeise für 4 Personen
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten
200 g Mehl (wir nehmen 100 g Weissmehl und 100 g Vollkornmehl)
125 ml Wasser
2 EL Öl
1 TL Salz

ca. 16 getrocknete Tomaten
ca. 15-20 schwarze Oliven
200 g Feta
3 Zweige frischer Thymian
1 EL Olivenöl

Backofen auf 220°C vorheizen.

In einer Schüssel das Mehl mit dem Salz vermischen. Wasser und Öl zugiessen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn der Teig zu klebrig sein sollte, noch ein wenig Mehl dazu geben.
Den Teig auf die Grösse eines Backblechs dünn auswallen. Wir wallen den Teig am Ende direkt auf dem Backpapier aus, da lässt er sich ohne zu reissen bequem auf das Backblech legen.

Tomaten und Oliven grob zerkleinern, den Feta zerbröseln und alles gleichmässig auf dem Teig verteilen. Die Thymianblättchen von den Zweigen lösen und den Flammkuchen damit würzen. Flammkuchen mit Olivenöl beträufeln.

Ca. 20 Minuten in der untere Hälfte des Ofens backen bis der Käse und der Teig sich leicht bräunen.

-Kessy-

Spinat-Pizza mit Spiegelei und Gruyère

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Mein absolutes Lieblingsessen als ich klein war, war Spinat mit Spiegelei. Die grosse Herausforderung meiner Kindheit war dann, das Spiegelei soweit zu essen bis nur noch das Eigelb da war, natürlich durfte dies auf keinen Fall kaputt gehen, und zum Abschluss wurde das Eigelb als Ganzes in einem grossen Happs verspeist. Genau so und nicht anders!
Ich gebe zu, dass ich meine Spiegeleier auch jetzt noch so esse. Allerdings ist heutzutage das Geschrei weniger gross, wenn das Eigelb doch einmal aus Versehen kaputt gehen sollte :-).
Als ich dann ein Rezept für Spinat-Spiegelei-Pizza entdeckt habe, musste diese natürlich auf jeden Fall ausprobiert werden. Und ja, ich habe jeweils bis zum Ende um das Eigelb herum geschnitten… 🙂

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten, + 20 Minuten backen

Zutaten

1 Packung Pizza-Teig (ca. 600 g)
700 g Tiefkühl-Blattspinat, aufgetaut
300 g Bergkäse, z.B. Gruyère
4 Eier
1 TL Sumach
1 TL Za’atar
Fleur de Sel, Pfeffer

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Pizzateig wenn nötig auswallen. Dann in 4 gleichgrosse Teile teilen und auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech legen.
Den Käse reiben und gleichmässig auf dem Pizzateig verteilen. Den aufgetauten Blattspinat gut ausdrücken und so auf die vier Pizzastücke verteilen, dass jeweils in der Mitte eine Mulde entsteht.
Mit Sumach, Za’atar und Pfeffer bestreuen und jede Pizza mit 1 TL Olivenöl beträufeln.

12-15 Minuten backen bis der Rand goldbraun ist. Kurz aus dem Ofen nehmen und jeweils ein aufgeschlagenes Ei vorsichtig in die Mulden in der Mitte geben. Mit etwas Fleur de Sel bestreuen und weitere 5 Minuten im Ofen backen bis das Eiweiss geronnen, aber das Eigelb noch flüssig ist.

-Kessy-

Quelle: adaptiert aus „Genussvoll vegetarisch“

Döner Deluxe: würziges Schawarma mit Salat und Feta im selbstgemachten Pidebrot

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Falls wir mal keine Lust haben zu kochen, holen wir uns auch gern mal ein Döner Kebab in unserem lokalen Imbiss. Nachdem wir vor einer ganzen Weile ein leckeres Rezept für die kleinen Pitabrote entdeckt hatten, haben wir uns eigentlich schon seit längerem vorgenommen Kebabs einmal selbst zuzubereiten.

In Ermangelung eines echten Dönerspiesses galt es natürlich einen adäquaten Ersatz zu finden und uns fiel direkt das leckere Schawarma ein, welches wir vor ein paar Wochen schon einmal gemacht hatten. Das musste doch super zusammen passen.
Hat es dann auch. Kombiniert mit einer leckeren Cocktailsauce, Gurke, Tomaten, Feta und ein wenig Zwiebel entstand dann unser selbstgemachter „Deluxe-Döner“, natürlich auch „mit viel Scharf“ :-).
Die Zubereitungszeit kann man sicherlich nicht vergleichen, aber das Ergebnis lohnt sich und man weiss zudem was da alles genau drin ist (vor allem beim Fleisch).

Nimmt man fertige Fladenbrote, anstatt diese selbst zu backen, geht es natürlich auch nochmal um einiges schneller.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit mit fertigen Pitabroten: ca. 35 Minuten
Zubereitungszeit mit selbstgemachtem Pitabrot: 60 Minuten, + 50 Minuten gehen lassen

Schawarma
300 g Lamm
¼ TL Pfeffer
½ TL Zimt
1 Prise Muskat
1 TL Za’atar (oder geriebene Oreganoblätter)
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackte Minze
1 EL Weissweinessig
1 TL Salz
1 TL Olivenöl

Salat
¼ Salatgurke
8 Cocktailtomaten
100 g Feta
1 Zwiebel

Cocktailsauce
200 g Naturjoghurt
2 EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Zitronensaft
½ TL Paprikapulver
1 Spritzer Tabasco
Salz, Pfeffer

Pitabrot
30 g Hefe
200 ml Wasser, warm
1 TL flüssiger Honig
80 g Vollkornmehl
270 g Weissmehl
2 EL Olivenöl
1/2 TL Salz

Alternativ: 4 fertige Pitabrote

Für die Cocktailsauce alle Zutaten sorgfältig miteinander vermischen, dann in den Kühlschrank stellen und ziehen lassen.

Das Lamm in kleine Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten (bis auf das Öl) in einer Schüssel vermengen und zugedeckt 20 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Salatgurke, die Tomaten, den Feta und die Zwiebel fein würfeln, mischen und beiseite stellen.

Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen. Das Fleisch ca. 2-3 Minuten anbraten. Es sollte innen noch leicht rosa sein.

Die Fladenbrote zu ca. 2/3 einschneiden und abwechselnd mit den Fleischstückchen und dem Salat befüllen. Die Füllung mit ein paar Löffeln Cocktailsauce beträufeln. Je nach Geschmack könnt ihr noch ein getrocknete Chiliflocken darüber streuen oder den Salat z.B. mit ein paar Oliven ergänzen.

Für die vegetarische kann der Kebab auch nur mit dem Salat und der Cocktailsauce gefüllt werden. Dann einfach ein wenig mehr Feta verwenden.

Falls ihr die Pitabrote selbst machen wollt:

Hefe, ¼ des Wassers und den Honig in einer Schüssel verrühren. 5 Minuten ruhen lassen bis sich Bläschen bilden. Beide Mehlsorten, die Hälfte des Öls, Salz und das restliche Wasser dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig mit einem feuchten Tuch zudecken und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig in 4 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Jede Kugel auf ca. 1 cm Dicke flach drücken und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Die Pitas mit Wasser bestreichen und nochmals 20 Minuten ruhen lassen.

Backofen auf 220 °C vorheizen und die Fladenbrote in der Ofenmitte 8 Minuten backen.

Die Brote können auch prima eingefroren werden. Einfach die doppelte Menge machen und beim nächsten Mal ein etwas schneller zubereitetes Kebab geniessen.

-Kessy-

Vegetarische Quesadillas

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Eigentlich sind wir keine besonders grossen Fans von mexikanischem Essen. Wir kochen zwar ab und zu Fajitas, da diese schnell zubereitet sind und wir beide sehr gern Guacamole bzw. Avocados im Generellen essen, ansonsten sind uns mexikanische Gerichte aber meistens zu schwer, zu fettig und zu fleischlastig. Natürlich waren wir noch nie in Mexiko und falls die einheimischen Spezialitäten vor Ort ganz anders sein sollten, als das was man gemeinhin in der Schweiz oder Deutschland als mexikanisches Essen serviert bekommt, möge man uns diese Meinung verzeihen.

Beim Blättern in unserem Kochbuch „Genussvoll vegetarisch“ sind wir jedoch auf eine (wer hätte es gedacht :-))  vegetarische Quesadilla-Variante gestossen und haben diese mal mutig ausprobiert. Und was sollen wir sagen: Viva Mexico! Aiaiiaiii!

Die Quesadillas sind trotz diverser Bestandteile recht zügig gemacht und wir schlecken uns noch zwei Tage später die Finger beim Gedanken an diese Leckereien!

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

8 weiche Weizentortillas
180 g Sauerrahm
120 g Reibekäse
8 TL eingelegte Jalapeño-Chilis, gehackt

Bohnen-Paste
1 Dose Rote Bohnen (ca. 220 g)
1 TL gemahlener Koriander
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL Cayennepfeffer
½ Bund Koriander
1 Limette
½ TL Salz

Salsa
½ Zwiebel
1 EL Weissweinessig
3 Frühlingszwiebeln
5 Tomaten
2 reife Avocados
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
½ Bund Koriander
1 TL Salz
1 Limette

Für die Bohnenpaste die Limette auspressen und mit den restlichen Zutaten im Mixer grob pürieren.

Für die Salsa zuerst die Zwiebel in dünne Ringe schneiden und in eine grosse Schüssel geben. Mit dem Essig übergiessen und ziehen lassen.

Inzwischen die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden, die Tomaten und die Avocados würfeln. Die Chili fein schneiden und je nach Schärfe-Präferenz die Kerne entfernen. Alles zu der Zwiebel in die Schüssel geben. Den Koriander fein hacken, den Knoblauch pressen und die Limette auspressen. Gut unter die Salsa mischen. Alles mit Salz abschmecken.

Den Ofen auf 200°C Grillstufe vorheizen.

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Zur Zubereitung der Quesadillas auf jede Tortilla gleichmässig mit der Bohnen-Paste bestreichen (ca. 2 EL), dabei den Rand frei lassen. Auf eine Hälfte je einen EL Sauerrahm  geben, den geriebenen Käse darauf verstreuen und, ca. 2-3 EL Salsa sowie einen TL Jalapeño-Chilis darauf verteilen. Die andere Tortillahälfte darüber klappen oder wie ein Wrap rollen.

Die Quesadillas ca. 5-7 Minuten im Ofen grillen bis sie goldbraun sind.

Falls Salsa übrig ist, mit den Quesadillas als Salat servieren.

-Kessy-

Tiramisu-Cupcakes

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Pünktlich um euch das anstehende Wochenende zu versüssen gibt es heute mal wieder etwas aus Kessy’s Backstube. Und zwar bleiben wir nach der Oliven-Mozzarella-Rolle von Vorgestern noch ein wenig bei der italienischen Küche und verwandeln ein leckeres Tiramisù in handliche Cupcakes.

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, + 20 Minuten backen
Zutaten für 12 Stück

Cupcakes:
3 Eier
100 g Zucker
50 g Mehl
50 g Speisestärke
1 EL Vanillepuddingpulver (ohne Kochen)
½ TL Backpulver

Frosting:
ca. 2 Tassen starker Espresso
250 Mascarpone
50 g Puderzucker
100 ml Sahne
Kakaopulver zum Bestäuben

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiweiss in eine Schüssel sehr steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiter rühren, bis eine glänzende Masse entsteht.
Das Eigelb dazugeben und unterrühren.

Mehl, Speisestärke, Vanillepuddingpulver und Backpulver mischen. Vorsichtig unter den Eischaum mengen.
Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmässig darin verteilen.
In der Mitte des Ofens ca. 20 Minuten backen.  Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Espresso kochen. Die Mascarpone mit dem Puderzucker luftig aufschlagen. 2 EL Espresso unterrühren. Dann die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponecreme heben.

Die abgekühlten Cupcakes auf der Oberfläche mehrfach mit einer Gabel einstechen. Ca. 2-3 TL Espresso auf jeden Cupcake träufeln und einsickern lassen.
Danach die Mascarponecreme auf die Cupcakes streichen. Kühl stellen und erst kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

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-Kessy-