Roastbeef in Whisky-Marinade mit Rotwein-Risotto

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Von unserem weihnachtlichen Entrecôte-Grosseinkauf haben wir immer noch zwei grosse Stücke Fleisch eingefroren, die nun endlich verbraucht werden wollen. Da das Fleisch für uns zwei immer ein wenig viel ist, sind wir auf mithelfende Gäste angewiesen :-). Zum Glück hat sich am gestrigen Abend ein netter Gast für die gute Sache „geopfert“ und zudem noch unser Menü mit einer Flasche Amarone und einem feinen Schoggi-Kuchen ergänzt.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten, + 2 Stunden marinieren, + 2 Stunden garen

Zutaten

1 kg Entrecôte am Stück
50 ml Whisky
50 ml Sojasauce
1 EL Senf
½ Zwiebel
1 TL Zucker
1 Spitzer Worcestershire Sauce
grober Pfeffer

Risotto
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
350 g Risottoreis
300 ml Rotwein
Ca. 1 l Hühnerbouillon
200 g Rote Bohnen (aus der Dose)
4 Zweige Thymian
Salz, Pfeffer

Für die Marinade die Zwiebel fein hacken und in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten vermengen. Das Fleisch gut waschen und anschliessend in die Marinade legen. Wir haben Fleisch und Marinade einfach in einen Gefrierbeutel gegeben. Für mindestens 2 Stunden kühl stellen und ziehen lassen.

Backofen auf 80°C vorheizen. Das Entrecôte aus der Marinade heben und in einer Bratpfanne bei grosser Hitze rundherum anbraten (ca. 6-8 Minuten).
Anschliessend das Fleisch in eine ofenfeste Schale legen, die übrige Marinade darüber giessen und ca. 2 Stunden garen.
Mit einem Kerntemperaturmesser die Garstufe kontrollieren. Bei 60°C ist das Fleisch innen rosa.

Für das Risotto die halbe Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl in einem Topf anbraten. Den Knoblauch dazu pressen. Den Risottoreis hinzufügen und dünsten bis er leicht glasig ist. Den Reis mit dem Rotwein ablöschen und vollständig einkochen lassen.
Die Hühnerbouillon unter häufigem Rühren nach und nach dazu giessen, so dass der Reis immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Die Roten Bohnen abtropfen lassen und mit einem Pürierstab oder Häcksler grob zerkleinern. Zum Risotto geben und gut unterrühren. Weitere 10 Minuten köcheln lassen. Thymianblättchen von den Zweigen lösen und unter das Risotto rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

-Kessy-

Cremiger Spinat-Risotto mit Feta / Risotto agli spinaci e feta

Spinatrisotto-1

Diese Woche war mal wieder eine dieser Wochen, in denen jeden Abend ein anderer Termin ansteht oder irgendetwas zu tun ist (daher auch die Funkstille seit letztem Wochenende). Zeit und Lust zum Kochen haben auch wir dann nur – naja, sagen wir mal „mittelmässig“. Also muss etwas her, das relativ einfach und schnell geht und natürlich trotzdem lecker ist.

Risottos in jeglicher Form und Zusammensetzung sind  zügig zubereitet und bieten zudem eine gute Gelegenheit z.B. Gemüsereste zu verwerten – in unserem Fall eine angefangene Packung Tiefkühl-Spinat.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten

1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
400 g Risottoreis
200 ml Weisswein
1 l Gemüsebouillon
250 g Tiefkühl-Blattspinat (aufgetaut)
200 g Feta
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel fein hacken und mit dem Olivenöl in einem Topf anbraten. Den Knoblauch dazu pressen.
Den Risottoreis hinzufügen und dünsten bis er leicht glasig ist. Den Reis mit dem Weisswein ablöschen und vollständig einkochen lassen.

Die Gemüsebouillon unter häufigem Rühren nach und nach dazu giessen, so dass der Reis immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Tiefkühlspinat beigeben und gut unterrühren. Weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Den Feta in Würfel schneiden. Den Topf vom Herd nehmen und 2/3 des Feta unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Beim Servieren den Risotto mit den restlichen Fetawürfeln garnieren.

-Kessy-

Kabeljau-Schinken-Päckchen mit Zitronenrisotto

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Ich hatte vor kurzem Geburtstag und durfte mir daher das Menü des Tages wünschen. Obwohl es inzwischen fast schwer fällt aus den vielen leckeren Sachen, die wir schon ausprobiert haben, etwas auszuwählen, fiel meine Entscheidung relativ zügig auf die Schinken-Fisch-Päckli, die sich wunderbar (natürlich rein zuuufällig 🙂 ) mit meinem aktuellen Lieblingsrisotto ergänzen lassen.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Zutaten

4 Kabeljaufilets à ca. 120g
20 Tranchen Landrauchschinken
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Risotto
200g Risottoreis
1 Zwiebel
100ml Weisswein
500ml Gemüsebouillon
Safran (ca. 8-10 Fädchen)
½  Zitrone
50g geriebener Parmesan
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

In der Zwischenzeit eine Zwiebel für den Risotto fein hacken und in einem Topf mit dem Olivenöl kurz andünsten. Den Risottoreis dazugeben und ca. 2 Minuten mitdünsten. Mit dem Weisswein ablöschen.

Den Safran dazugeben und so viel Bouillon, bis der Reis vollständig bedeckt ist. Ca. 20 Minuten köcheln lassen. In dieser Zeit immer mal wieder umrühren und Bouillon dazu schütten, bis alles aufgebraucht ist. Der Risotto sollte am Ende sämig sein, aber noch ein wenig Biss haben.

In der Zwischenzeit Backofen auf 200°C vorheizen. Die Kabeljaufilets mit etwas Salz und Pfeffer würzen und dann gut mit dem Schinken einwickeln. Öl in eine Pfanne geben und den Fisch rundum kurz anbraten. Anschliessend in eine feuerfeste Form legen und im Ofen ca. 6 Minuten garen.

Die Zitrone auspressen und zum Risotto geben. Den geriebenen Parmesan unter den Risotto mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit dem Kabeljaufilet servieren.

Noch mehr von dem feinen Risotto gibt es hier: Kabeljaufilet mit Chorizokruste und Safran-Zitronen-Risotto.

-Kessy-

Tomaten-Risotto mit Zucchini, Salametti und Oliven aka. Pizza-Risotto

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Dieses Risotto läuft bei uns daheim unter dem Namen „Pizza-Risotto“ und ist, wie so vieles, ursprünglich aus diversen Resten im Kühlschrank entstanden. Tomaten-Risotto? Hmmm… etwas langweilig. Aber die Salametti muss weg und Zucchini haben wir auch noch. Oliven? Passt. Da die Mischung so gut gelungen war und uns die Kombination aus Tomaten, Käse, Salami und Oliven eben ein wenig an Pizza erinnert hat, ist das Pizza-Risotto seit Jahren fest in unserem Repertoire.

Mit offizieller Genehmigung von Peter, dem „Erfinder“ dieses Risottos, möchte ich heute das Rezept mit euch teilen. 🙂

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Zutaten

1 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 kl. Peperoni
400g Risottoreis
200ml Weisswein
1l Gemüsebouillon
1 Zucchini
1 Salametti (kleine Salami)
10 grüne Oliven (entsteint)
280g / 1 kl. Dose gehackte Tomaten
50g Parmesan
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel fein hacken und im Olivenöl andünsten. Entkernte, feingehackte Peperoni und gepressten Knoblauch dazugeben und kurz mitdünsten. Den Risottoreis unterrühren und dünsten bis er glasig ist. Mit dem Weisswein ablöschen und kurz einkochen lassen.

Bouillon dazu giessen bis der Reis knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Ca. 15 Minuten köcheln lassen. In dieser Zeit unter häufigem Rühren nach und nach die restliche Brühe dazu geben. Reis immer mit Flüssigkeit bedeckt halten.

Salametti, Zucchini und Oliven grob würfeln und mit den gehackten Tomaten unter den Risotto rühren. Weitere 5 Minuten köcheln lassen bis der Reis cremig und al dente und die Flüssigkeit aufgesogen ist.

Geriebenen Parmesan unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

-Kessy-

Kabeljaufilet mit Chorizokruste und Safran-Zitronen-Risotto

Eine Arbeitskollegin ist letzte Woche aus Indien zurückgekehrt und hat uns in der Mittagspause von der dortigen Safranernte berichtet, der sie beigewohnt hat. Natürlich hat sie auch eine ordentliche Menge (bei Safran ist das natürlich trotzdem nicht besonders viel) mitgebracht. Wusstet ihr, dass auch in der Schweiz im Dörfchen Mund ein kleines Anbaugebiet von 18.000 Quadratmetern existiert?

„Safran, das hat man doch früher in den Kuchen getan, damit der gelb wurde… Das verwendet doch heute keiner mehr!“ kam darauf die Anmerkung anderer Kollegen. Denkste!

Eines unserer derzeitigen Lieblingsrisottos wird mit Safran zubereitet. In das Risotto könnte ich mich fast reinsetzen, so lecker ist das. Es erstaunt mich jedes Mal, was so ein bisschen Zitrone und Safran geschmacklich ausmachen können.

Besonders gut kommt die zitronige Note des Risottos in Kombination mit einem Fischgericht zur Geltung.

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4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten

Kabeljaufilet

4 Kabeljaufilets
100g Chorizo
40g hartes Brot (notfalls geht auch gut getoastetes Toast – argh, was für eine Wortkombination!  Auf jeden Fall soll das Brot fest und knusprig sein.)
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
1 Bund Petersilie
2 EL Butter
Salz, Pfeffer
1 EL Olivenöl

Risotto

200g Risottoreis
1 Zwiebel
100ml Weisswein
500ml Gemüsebouillon
Safran (ca. 8-10 Fädchen)
½  Zitrone
50g geriebener Parmesan
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Für das Fischfilet Brot in kleine Würfelchen schneiden und in einer Pfanne ohne Öl goldbraun anrösten. Die Chorizo schälen, in kleine Würfel schneiden und mit dem Brot kurz anbraten.

Knoblauch und Zwiebel in grobe Stücke schneiden. Brot, Chorizo, Kräuter, Knoblauch und Zwiebeln im Cutter fein hacken oder, falls kein Cutter vorhanden, kurz mit dem Pürierstab zerkleinern.

Die gehackte Masse mit der Butter ca. 2 Minuten in der Pfanne dünsten. Anschliessend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Salz vorsichtig umgehen, da die Chorizo meist schon sehr würzig ist.

Backofen auf 180°C vorheizen. Gratinform mit Olivenöl ausstreichen und Fischfilets hineinlegen. Leicht salzen und pfeffern. Chorizo-Masse gleichmässig auf dem Fisch verteilen.
In der Ofenmitte ca. 25 Minuten backen.

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In der Zwischenzeit eine Zwiebel für den Risotto fein hacken und in einem Topf mit dem Olivenöl kurz andünsten. Den Risottoreis dazugeben und ca. 2 Minuten mitdünsten. Mit dem Weisswein ablöschen.

Den Safran dazugeben und so viel Bouillon, bis der Reis vollständig bedeckt ist. Ca. 20 Minuten köcheln lassen. In dieser Zeit immer mal wieder umrühren und Bouillon dazu schütten, bis alles aufgebraucht ist. Der Risotto sollte am Ende sämig sein, aber noch ein wenig Biss haben.

Die Zitrone auspressen und zum Risotto geben. Den geriebenen Parmesan unter den Risotto mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit dem Kabeljaufilet servieren.

-Kessy-