Hummus mit Feta und selbstgemachtem Pitabrot

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So, heute gibt es mal wieder ein Rezept von uns. Wir hoffen, ihr hattet alle schöne Ostern und habt gut geschlemmt! In den letzten beiden Wochen haben wir zwar viel gekocht und auch fotografiert, aber zum Rezepte posten hat uns dann doch die Zeit gefehlt.

Über Ostern haben wir erst bei Peter’s Eltern und dann bei meinen Eltern gut gegessen und jeweils einen gemütlichen Abend verbracht und am letzten Wochenende war eine Freundin aus Kindergartenzeiten zu Besuch, zu der im letzten Jahr nach über 25 Jahren wieder Kontakt entstanden ist. Also haben wir ihr Basel gezeigt und den besten Schokoladen-Laden für Mitbringsel empfohlen.
Wie üblich, ist es mir sehr schwer gefallen, diesen Laden zu verlassen ohne für mich selbst etwas zu kaufen. Da wir zur Zeit aber eine ganze Schublade voller Schokolade und sonstigem Süsskram daheim haben, wurden meine Argumente und mein Schmollen kurzerhand ignoriert und ich wurde von Monsieur unverrichteter Dinge wieder aus dem Laden heraus bugsiert… 😦

Nach dem wir also in den letzten Wochen viel Osterlamm & Co. sowie einen beträchlichen Teil des Inhalts besagter Schublade verputzt hatten, war es Zeit für etwas Leichteres. Also gibt es bei uns (surprise, surprise) mal wieder etwas Vegetarisches aus dem Nahen Osten.

Natürlich könnt ihr für dieses Rezept auch einfach Fladenbrote kaufen und die knapp 2 Stunden Zubereitungszeit auf nur 15 Minuten verkürzen. Das Selbermachen der Pitabrote lohnt sich aber auf jeden Fall und wenn ihr einmal dabei seid, könnt ihr direkt ein paar mehr machen (sie lassen sich gut einfrieren) und zum Beispiel für unseren Döner Deluxe verwenden.

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit mit fertigen Pitabroten: 15 Minuten
Zubereitungszeit mit selbstgemachtem Pitabrot: 45 Minuten, + 50 Minuten gehen lassen

Zutaten

Pitabrot
30 g Hefe
200 ml Wasser, warm
1 TL flüssiger Honig
80 g Vollkornmehl
270 g Weissmehl
2 EL Olivenöl
1/2 TL Salz

Alternativ: 4 kleine Fladenbrote, bzw. ein grosses Fladenbrot geviertelt

Hummus
2 Dosen Kichererbsen (à 250g Abtropfgewicht)
6 EL Tahini
6 EL Zitronensaft
4 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
½ Bund gehackte Petersilie
1 TL Kreuzkümmel
6 EL Wasser
Salz, Pfeffer

100 g Feta
½ Bund Petersilie
2 EL Sumach
8 Cocktailtomaten (optional)

Hefe, ¼ des Wassers und den Honig in einer Schüssel verrühren. 5 Minuten ruhen lassen bis sich Bläschen bilden. Beide Mehlsorten, die Hälfte des Öls, Salz und das restliche Wasser dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig mit einem feuchten Tuch zudecken und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig in 4 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Jede Kugel auf ca. 1 cm Dicke flach drücken und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Die Pitabrote mit Wasser bestreichen und nochmals 20 Minuten ruhen lassen.
Backofen auf 220 °C vorheizen und die Fladenbrote in der Ofenmitte 8 Minuten backen.

Für den Hummus die Kichererbsen abtropfen lassen. Tahini, Öl, Knoblauch, Wasser, Zitronensaft, Kräuter und Gewürze dazugeben und pürieren.

Den Hummus auf Tellern anrichten und den Feta darüber bröseln. Die Petersilie hacken und auf dem Hummus verteilen. Das Ganze grosszügig mit Sumach bestreuen und das Fladenbrot dazu reichen.

Dazu schmecken z.B. kleine Cocktailtomaten, Gurkenstücke oder gefüllte Weinblätter.

-Kessy-

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Gebackener Butternusskürbis mit Tahini & Za’atar

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Obwohl wir auch gerne mal ein saftiges Steak essen, ist Fleisch bei uns beiden kein Muss für ein leckeres Menü. Dies ist keine bewusste Entscheidung gegen Fleisch, sondern es ist für uns eher eine Beilage / Zutat, wie jede andere auch. Und da wir ja auch nicht jeden Tag irgendetwas mit Kartoffeln essen, gibt es eben auch nicht unbedingt jeden Tag Fleisch, sondern relativ häufig vegetarisches Essen.

Und natürlich darf vegetarisch auf keinen Fall nur Rohkost oder fades Gemüse ohne jeglichen Geschmack bedeuten – da könnte man sich das Kochen ja gleich sparen und an einem Stück Toast kauen. Ausserdem essen wir einfach viel zu gerne!

Das viele Rezepte aus „Jerusalem“, einem unserer aktuellen Lieblingskochbücher, vegetarisch sind, stört uns daher kein bisschen, denn gut gewürzt und lecker sind sie auf jeden Fall – und das ist die Hauptsache!

Hauptgericht für 4 Personen
Zubereitungszeit: 15 Minuten, + 35 Minuten backen

Zutaten

1.5 kg Kürbis (Butternuss)
2 Zwiebeln
50 ml Olivenöl
4 EL Tahini
2 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe, gepresst
30 g Pinienkerne
1 EL Za’atar
1 EL grob gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer

Kürbis und Zwiebeln in Spalten schneiden. Backofen auf 240°C vorheizen. Kürbis und Zwiebeln mit 3 EL Öl, 1 TL Salz und etwas Pfeffer vermischen. Die Spalten auf ein Backblech verteilen (Kürbis mit Schale nach oben) und 30-40 Minuten backen bis das Gemüse weich ist und leicht Farbe angenommen hat.

Für die Sauce das Tahini mit Zitronensaft, 2 EL Wasser, gepressten Knoblauch und ¼ TL Salz verrühren. Die Konsistenz sollte flüssigem Honig gleichen.

Das restliche Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Pinienkerne mit ½ TL Salz ca. 2 Minuten goldbraun anrösten.

Das Gemüse auf einem Teller anrichten. Mit der Tahini-Sauce begiessen, Pinienkerne darauf verteilen und mit Za’atar und Petersilie bestreuen.

-Kessy-